Kunst als Begleiter zum Anziehen

BERNECK. Während allerorts über Wirtschaftskrise und düstere Zukunftsaussichten lamentiert wird, wartet ein innovativer Rheintaler mit einer eigenen Shirt-Kollektion auf.

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Sidney Sutter hat eine eigene Shirt-Kollektion kreiert. Links seine Schwester Naomi. (Bild: pd)

Sidney Sutter hat eine eigene Shirt-Kollektion kreiert. Links seine Schwester Naomi. (Bild: pd)

BERNECK. Während allerorts über Wirtschaftskrise und düstere Zukunftsaussichten lamentiert wird, wartet ein innovativer Rheintaler mit einer eigenen Shirt-Kollektion auf. Erfrischend frech, was Sidney Sutter aus Berneck ab morgen Samstag im Manor Heerbrugg und an zwei weiteren Standorten in der Ostschweiz präsentiert.

Erfrischend frech in verschiedener Hinsicht. Da traut sich ein 21-jähriger Rheintaler in einer Zeit mit nicht den besten wirtschaftlichen Aussichten daran, auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft mit einer eigenen Shirt-Kollektion aufzuwarten. Erfrischend frech auch darum, weil jedes Shirt ein Unikat darstellt. Und erfrischend frech zum Dritten, weil Sidney Sutter Bodenständigkeit mit Weltoffenheit vorzüglich zu vereinen mag.

Nicht immer in einen Rahmen

Sidney Sutter, der gelernte Hochbauzeichner aus Berneck, engagiert sich in seiner Freizeit als Jugi-Leiter. Etwas, das man seinem Naturell gar nicht zuschreiben würde, wenn man ihn über Gott und die Welt reden hört und seine künstlerische Seite kennenlernt. Er ist geerdet und visionär zugleich. Da ist er «ganz gewöhnlich» Leiter in der Jugi Berneck und bereitet sich gleichzeitig auf das Studium an der Hochschule für Kunst vor.

Und seine Liebe zur Kunst kommt in seiner Shirt-Kollektion zum Ausdruck. Auf seinen Shirts hat er Grundmotive wie «Wolf» oder «grösste Ströme und Städte der Welt» so interpretiert und sie in andere künstlerische Ebenen transponiert, dass sie Raum zum Staunen und Hineinfühlen offen lassen.

Sich nicht verstellen

Sutter experimentiert und tüftelt. Seine Sujets sind Bilder; Kunstbilder ausserhalb von Bilderrahmen. Und dass diese Kunstwerke auf Shirts gedruckt sind, die den höchsten ökologischen Labels entsprechen, versteht sich von selbst.

Sutters Credo heisst «Be what you be». Eine sehr starke und klare Aussage: Sei was du bist und verstelle dich nicht.

Diese Einzigartigkeit kommt auch in der Shirt-Kollektion zum Ausdruck. Je vier Prints für Frauen und Männer in einer Auflage von je 13 Stück garantieren Exklusivität.

Einzigartigkeit versucht Sidney Sutter auch mit seinem «Song of the day» herauszustreichen, der jeden Tag auf seiner Facebook-Seite erscheint. Diese Lieder entsprechen nicht dem Mainstream, sondern wollen zum bewussten Hinhören und Nachdenken anregen.

Eine Hommage

Und noch eine Reminiszenz: Sidney hat seine Schwester Naomi in Kinderjahren immer «Nada» gerufen. Der Name «Gadanada» für sein Shirt-Label ist nach seinen eigenen Ausführungen eine Hommage an seine Schwester. (pd)