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Kulturelle Vielfalt im Rheintal

Zum zweiten Mal lädt die Galerie Art dOséra zu Kulturtagen ein. Zehn Rheintaler Künstler präsentieren an zwei Wochenenden ihr Schaffen. Am Freitagabend wurde die Ausstellung eröffnet.
Max Pflüger

Sie kommen hauptsächlich aus dem St. Galler Rheintal. Zwei der zehn Kunstschaffenden leben und arbeiten jedoch auch jenseits des Rheins.

Die beiden kommen aus Dornbirn: Harald Gmeiner zeigt Zeichnungen und Thomas C. Jutz Malerei. Von unserer Rheinseite präsentieren Hansruedi Emele, Rebstein, Plastiken und Holzschnitte, Peter Federer, Widnau, Zeichnungen und Plastiken, der gebürtige Balgacher Jürg Jenny, Oberegg, Plastiken und Holzschnitte, Willi Lässer, Diepoldsau, Objekte und Fotografien, Kurt Spirig (Kuspi 016), Widnau, Installationen, Marion Täschler, Diepoldsau, Tuschezeichnungen, Konrad Thurnherr, Diepoldsau, Wandobjekte, und schliesslich Päuli Wiesner, Widnau, Objekte.

Von der Tuschezeichnung zur Eisenskulptur

Eine Gemeinschaftsausstellung von zehn unterschiedlichen Künstlern ist vor allem dazu geeignet, sich einen Überblick über die kulturelle Vielfalt der Region zu verschaffen: So breitgefächert ist die Rheintaler Kultur.

Form geben kontra Strukturen auflösen: Konrad Thurnherr bringt mit seinen Wandobjekten Farben in strenge geometrische Formen. Ebenso klare und genaue Konstruktionen schafft Päuli Wieser aus alten Zeitungen. Peter Federer dagegen löst die Geometrie der eisernen Vierkantstangen durch Faltungen auf. Willi Lässer zerstört die natürliche Form des Baumstamms durch zahlreiche Einschnitte mit der Motorsäge.

Mensch, Tier und Natur kontra abstrakte Idee: Frauen und Kühe sind die Themen der Bilder und Plastiken von Jürg Jenny, Thomas C. Jutz und Hansruedi Emele. Ebenfalls der Natur verhaftet sind die fein gestalteten Tuschezeichnungen von Marion Täschler. Am anderen Ende der Spanne liegen die Zeichnungen von Harald Gmeiner. Motive sind kaum mehr erkennbar, «Kette des Seins», «Halbbewusstes» oder «latente Verwechslung» sind Titel seiner abstrakten Werke.

Vom Kunstprodukt zum Prozess: In der Moderne kann Kunst aber auch der Prozess selbst sein. In besonderem Masse gilt das für das Schaffen von Kuspi 016. In seiner Installation «Essenziell» beschäftigt er sich mit der Nahrung.

Auch die Reaktionen sind vielfältig

Kunst berührt den Betrachter, weckt Emotionen. Und die können so unterschiedlich sein wie die Werke selbst. Was gefällt, stösst bei anderen auf Ablehnung und Unmut. Auch das kann gewollt sein. Wie es schon Willi Lässer sagte, jede/r ist eingeladen, die Art dOséra in Diepoldsau zu besuchen, die verschiedenartigen Kunstwerke zu entdecken und auf sich wirken zu lassen.

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