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Kugelfang soll verschwinden

In den kommenden Wochen soll der ehemalige Kugelfang umfassend saniert werden. Die Politische Gemeinde Oberriet budgetiert dafür 450000 Franken.
Der Kriessner Schützenhügel wird abgetragen und der Boden der Landwirtschaft zurückgegeben. (Bild: gk)

Der Kriessner Schützenhügel wird abgetragen und der Boden der Landwirtschaft zurückgegeben. (Bild: gk)

Als Ziel gilt, dass der Landwirtschaft eine unbelastete Bodenfläche zurückgegeben werden kann. Kugelfänge bergen nebst grossen Mengen an Blei meist auch die Gefahr, dass vergiftetes Antimon in den Boden gelangen kann. Solche Schwermetalle könnten das Grundwasser gefährden, weshalb sich der Gemeinderat Oberriet in den letzten Jahren eingehend mit diesem Thema befasst hat.

Eine Sanierung drängt sich vor allem bei Schiessplätzen auf, wo direkt ins Erdreich geschossen wurde. Ein solcher Fall stellt der ehemalige Schützenhügel in Kriessern dar. Hier spricht zudem der Standort für eine Sanierung – einerseits liegt der Hügel im freien Feld und ist damit für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung interessant und andererseits befindet sich das Gebiet im Grundwasserschutzbereich. Zudem ist der Abstand zum bestehenden Siedlungsgebiet nur gering. Die restlichen Schiessstände befinden sich weiter ab­gelegen, eine Sanierung ist hier nicht vordringlich.

Sanierung aus Kostengründen verschoben

Ursprünglich war die Sanierung des Schützenhügels bereits im Jahr 2017 geplant. Die damaligen Untersuchungen im Rahmen der Projektausarbeitung haben jedoch eine stärkere Bleibelastung ergeben als zuerst angenommen. Aufgrund der hohen Bodenbelastung muss mehr Material spezialentsorgt werden und die Kosten steigen entsprechend. Der ursprünglich eingeplante Kredit reichte nicht aus, weshalb das Projekt zurückgestellt und neu budgetiert wurde. Aktuell wird mit Bruttokosten von Fr. 450000 gerechnet. Die Subventionen seitens des Bundes betragen voraussichtlich Fr. 80000.

Mit den Bauarbeiten wird in den nächsten Tagen gestartet. Es wird mit der Rodung der Bäume und Sträucher und parallel mit dem Abtrag des Hügels begonnen. Das Bodenmaterial wird, je nach Ausmass der Belastung, sortiert und weiterverarbeitet bzw. entsorgt.

Abschluss der Arbeiten im Oktober

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis in den Oktober 2018 an, wobei der Baufortschritt stark vom Wetter abhängig sein wird. Mit den Arbeiten wurde die Implenia AG aus Altstätten beauftragt. Als Ziel wurde definiert, dass nach der Sanierung der Fläche keine Nutzungsbeschränkungen mehr bestehen. Der Hügel soll möglichst eliminiert werden und der Boden wieder der Landwirtschaft zur ungehinderten Bewirtschaftung übergeben werden können.

Behinderungen auf Zapfenbachstrasse möglich

Während der Bauarbeiten kann es zu Behinderungen auf der östlichen Zapfenbachstrasse – im Bereich zwischen dem Baggersee und der Schützenwiese – kommen. Aufgrund der nötigen Materialtransporte ist teilweise mit kürzeren Wartezeiten zu rechnen. Bei der Strassenverbindung handelt es sich um einen Schulweg, auf die Schulzeiten wird jedoch bestmöglichst Rücksicht genommen. (gk)

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