Küche im Pfarreiheim wird umgebaut

HEERBRUGG. Im Pfarreiheim der Katholischen Kirchgemeinde Heerbrugg wird die Küche saniert und vergrössert. Der Investitionskredit von 200 000 Franken wurde diskussionslos gesprochen. Finanziert wird das Projekt bei einem Steuerfuss von 14 Prozent.

Monika von der Linden
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Paolo Jäger und Stellvertreterin Rosmarie Krenn sind das neue Mesmer-Gespann in der Bruderklausen-Pfarrei Heerbrugg. (Bild: Monika von der Linden)

Paolo Jäger und Stellvertreterin Rosmarie Krenn sind das neue Mesmer-Gespann in der Bruderklausen-Pfarrei Heerbrugg. (Bild: Monika von der Linden)

Bevor den 55 Bürgerinnen und Bürger der Katholischen Kirchgemeinde Heerbrugg gestern Abend ein Imbiss serviert wurde, hatten sie über die Traktanden der Bürgerversammlung abzustimmen.

In dem sie dem Antrag des Kirchenverwaltungsrates folgten, gaben sie ihr Votum dafür ab, dass sie im nächsten Jahr unter komfortableren Gegebenheiten, mit einer besseren Infrastruktur bewirtet werden können.

Küche ist alt und beengt

«Die Küche im Pfarreiheim ist 34 Jahre alt. Es ist an der Zeit, sie zu sanieren. Jeder, der darin einmal gearbeitet hat, weiss, sie ist sehr beengt», sagte Präsident Marco Eichmann einleitend. Das Sitzungszimmer werde kaum als solches gebraucht, es diene mehr als Abstellraum für die Küche. Der Rat habe die Bedürfnisse gesammelt und Offerten für drei Varianten eingeholt. «Wir haben mit dem präsentierten Vorschlag keine Luxus- und auch keine Industrieküche», sagte Eichmann.

Die Wand zum Sitzungszimmer wird durchbrochen, so dass ein grosser Raum entsteht, der zweckmässig eingerichtet wird. Seit einigen Jahren habe die Kirchgemeinde hohe Quellensteuer-Einnahmen – Leica und SFS lägen auf Kirchgemeindeboden. «Früher mussten viele Bauvorhaben verschoben werden. Jetzt sind wir in der Lage», sagte der Präsident. 200 000 Franken für den Umbau der Küche sei viel Geld. Der Betrag relativiere sich, da 30 000 Franken für die Erneuerung der Elektroinstallation gerechnet seien. Diese müssten ohnehin erneuert werden. Der Umbau wird etwa drei Monate dauern, so dass er Ende Sommer fertig sein wird.

Ebenfalls genehmigte die Versammlung Jahresrechnung und Budget bei einer Gegenstimme. Der Steuerfuss verbleibt bei 14 Prozent, plus 4 Prozent Zentralsteuer. In 2013 ist ein Gewinn von 10 920 Franken budgetiert.

Unbefugte Dauerparker

In der allgemeinen Umfrage machte der Präsident Werbung für den Kirchenchor. Bedingt durch einige Abgänge habe er eine kritische Grösse erreicht. «Jetzt wäre also der richtige Zeitpunkt, sich für ein Mitsingen im Kirchenchor zu entscheiden.»

Pius Schmucki benutzte die Gelegenheit, um auf die Parksituation auf dem Kirchplatz aufmerksam zu machen. Er beobachte tagelanges Parkieren von Unbefugten, sagte er. Bis Parkplatz Am Markt entstanden, sei gebüsst worden, sagte Eichmann. Die Wirkung hielt nicht lange an. Deshalb habe der Rat nun beschlossen, Wagen, die den ganzen Tag unbefugt parkieren, mit einem Zettel darauf hinzuweisen. Beim zweiten Mal gäbe es eine Anzeige. Eichmann betonte, Veranstaltungen der OMR und der reformierten Kirchgemeinde seien von dieser Regelung nicht betroffen. Weiteren Anlass zu Fragen oder zur Diskussion hatten die Kirchbürger nicht.