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Kroatischer Drogenkurier wird angeklagt

Gegen einen Kroaten, der letzten Herbst am Grenzübergang Au mit 230 Gramm Kokain erwischt wurde, erhebt die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen Anklage.

Am 10. November 2015 kontrollierte um etwa 14 Uhr das Grenzwachtkorps beim Grenzübergang in Au einen 37-jährigen Kroaten, der in die Schweiz einreisen wollte. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft St. Gallen hervor.

Der Kroate wies sich unter anderem mit einem gefälschten Führerausweis aus. Ferner wurde festgestellt, dass gegen ihn eine Einreisesperre besteht. Darauf durchsuchten Spezialisten des Grenzwachtkorps in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei St. Gallen das Fahrzeug. Dabei wurde unter dem Fahrersitz ein Paket festgestellt, das nach Aussagen des Beschuldigten Kokain beinhaltete. Der Beschuldigte wurde der Polizei übergeben. Die Staatsanwaltschaft verfügte eine Hausdurchsuchung und beantragte Untersuchungshaft.

Im Rahmen der Untersuchung wurde festgestellt, dass das Paket 229 g Kokain mit einem Reinheitsgehalt von rund 74 Prozent beinhaltete. Der Beschuldigte ist geständig. Er habe das Kokain von einer Person in der Region Bregenz/Lustenau übernommen und nach Zürich transportieren wollen. Weitere Abklärungen ergaben, dass der Beschuldigte nicht im Besitz eines gültigen Führerausweises ist und trotz bestehender Einreisesperre mehrmals in die Schweiz einreiste. Die Staatsanwaltschaft hat beim Kreisgericht Rheintal Anklage wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes, Fälschung von Ausweisen, mehrfacher rechtswidriger Einreise, mehrfachen rechtswidrigen Aufenthalts und Führens eines Motorfahrzeugs ohne Führerausweis erhoben. Es wird für den Beschuldigten, der sich seit dem 2. Mai im vorzeitigen Strafvollzug befindet, eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten beantragt, wobei 14 Monate zu vollziehen seien. Die restlichen 16 Monate Freiheitsstrafe seien bei einer Probezeit von drei Jahren aufzuschieben. Ferner soll der Beschuldigte eine Busse von 200 Franken bezahlen und die Kosten des Verfahrens tragen. (red.)

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