Kriessern tritt beim Meister an

Nach der zweiwöchigen Meisterschaftspause greift die RS Kriessern wieder in die Meisterschaft ein. In der dritten Runde steht der schwere Gang zum amtierenden Meister Freiamt an.

Patrick Dietsche
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Dürften auch am Samstag wieder eine wichtige Rolle in ihren Mannschaften übernehmen: Der Kriessner Sandro Moser (r.) und Ivan Kron (l.) (Bild: Patrick Dietsche)

Dürften auch am Samstag wieder eine wichtige Rolle in ihren Mannschaften übernehmen: Der Kriessner Sandro Moser (r.) und Ivan Kron (l.) (Bild: Patrick Dietsche)

ringen. Die Aargauer sind, ähnlich wie die Gäste, nicht optimal in die Meisterschaft gestartet. Im ersten Kampf tat man sich gegen den RC Willisau schwer und verlor doch überraschend hoch mit 21:15 Punkten. Doch dann folgte mit dem ebenso deutlichen 24:14 gegen den letztjährigen Finalgegner Hergiswil ein deutliches Lebenszeichen, und nun ist man gewillt, den Erfolg zu bestätigen.

Breites Kader

Die Zielsetzung, mit der der Titelverteidiger ins Meisterschaftsrennen stieg, war klar. Man will den Meisterpokal im Aargau behalten und hat sich entsprechend vorbereitet.

Die grosse Stärke der RS Freiamt ist sicher im breiten und starken Kader zu finden. Dies führt gar dazu, dass man auch in der Nationalliga B, wo man mit der zweiten Mannschaft vertreten ist, um den Titel mitkämpfen will.

Zu diesem Kader kommen die Verstärkungen Mirko Silian, der von seiner Rückkehr nach Martigny nochmals abgekommen ist und noch eine Saison bei den Freiämtern bleibt und dem Ukrainer Olekseii Maltsev.

Äusserst stark präsentieren sich schon fast traditionell die Mittelgewichte. Markus Murer, Christoph Küng, Ivan Kron Ivan, Nicola Küng und allen voran der diesjährige WM Siebte Pascal Strebel gehören samt uns sonders zur Schweizer Spitze.

Noch nicht zum Einsatz kamen diese Saison Christian Huwyler und Reto Bucher, wobei Letztere wohl nur in Notfällen eingesetzt würden.

Kriessern als Aussenseiter

Für die Kriessner dürfte es in Muri darum gehen, den positiven Eindruck aus dem Schattdorf-Kampf zu bestätigen und weiter Fortschritte erkennen zu lassen.

Man wird zwar auch gegen den Meister versuchen, ein positives Ergebnis zu erreichen, doch die Favoritenrolle liegt an diesem Samstag klar beim Gegner. Grundsätzlich sind alle Ringer fit, der Einsatz von Mario Baumgartner bleibt aber fraglich. Man will das fragile Knie Baumgartners nicht unnötig belasten und wird daher kurzfristig über einen Einsatz entscheiden.

Steigerungs-Potenzial sieht Trainer Pal Lubszki vor allem noch in den unteren Gewichten, die bis anhin noch nicht so richtig auf Touren kamen. Weiter fordert der Trainer, Kämpfe «zu null» zu gewinnen und nicht unnötig Punkte zu verschenken. Dazu ist volle Konzentration über die ganze Wettkampf-Länge gefragt und diese kann nur erbracht werden, wenn die physischen Voraussetzungen stimmen. Diesbezüglich haben die Kriessner in den letzten zwei Wochen sicher nochmals einen Zacken zugelegt.

3. Runde NLA, Samstag, 25.09., Bachmat-tenturnhalle Muri: RS Freiamt – RS Kriessern ab 20 Uhr.