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KRIESSERN: RSK hat Revanchegelüste

Am Samstag startet die Rückrunde der Premium League: RS Kriessern empfängt Titelhalter RC Willisau – der einzige, der die Rheintaler bisher bezwang.
Patrick Dietsche
Jürg Hutter (l.) will seinen Aufwärtstrend auch gegen Willisau bestätigen. (Bild: dip)

Jürg Hutter (l.) will seinen Aufwärtstrend auch gegen Willisau bestätigen. (Bild: dip)

Weil Willisau für die einzige Kriessner Saisonniederlage verantwortlich ist, ist für den Kampf morgen Samstag ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Kriessern Revanche angesagt. Die Aufgabe ist im Vergleich zur Vorrunde aber nicht einfacher geworden.

Kehrt Stefan «Stifi» Reichmuth zurück?

Beide Teams hatten zum Saisonauftakt nicht ihre Bestbesetzung ins Rennen geschickt. Die Kriessner eher aus taktischen Gründen, die Willisauer aus der Not heraus. Mit Jonas Bossert und Stefan Reichmuth fehlten zwei Teamstützen, die als sichere Punktelieferanten einiges zum Titelgewinn vor einem Jahr beigetragen hatten. Bossert wird wohl in dieser Saison nicht mehr auf die Matte zurückkehren, aber Stifi Reichmuth könnte in der Rückrunde durchaus sein Debüt in der Meisterschaft geben. Ob dies schon am Samstag sein wird, werden die Kriessner nach der Abwaage wissen. Doch auch ohne ihre zwei Leader haben sich die Willisauer bis anhin mehr als achtbar geschlagen. Sie liegen mit sechs Punkten nur zwei Zähler hinter dem Spitzenduo Kriessern und Freiamt und könnten mit einem Sieg aufschliessen. Es ist erstaunlich, mit welcher Konsequenz die Luzerner ihre Nachwuchsleute an die Spitze führen und diesen entsprechende Verantwortung übertragen. Massgeblichen Anteil an der Entwicklung hat das hochdotierte Trainerteam um Cheftrainer Thomas Bucheli. Zusätzlich haben die Innerschweizer mit Philipp Rohrer einen deutschen Fachmann mit einer 20%-Anstellung engagiert, der mit einer akribischen Trainingsplanung sehr individuell auf die Athleten eingeht.

Doch nicht nur in Willisau wird mit dem Nachwuchs gute Arbeit geleistet. Auch die Kriessner setzen in der aktuellen Meisterschaft auf einige ihrer jungen Eigengewächse. Diese haben bis anhin einen guten Job gemacht und sind zu echten Teamstützen gereift. Vorab in den Mittelgewichten eröffnet das Coach Hugo Dietsche verschiedene taktische Möglichkeiten und das macht es dem Gegner schwer, die Rheintaler auszurechnen.

Schwinger wollen nicht mehr auf die Matte

Wenn man einen Schwachpunkt im Kriessner Kollektiv suchen will, wird man am ehesten in den oberen Gewichtsklassen fündig. Dies weniger wegen der Qualität der eingesetzten Athleten, sondern weil man hier kaum Varianten hat. Dieser Umstand wiegt insofern nicht so schwer, als es den anderen Teams auch nicht besser ergeht. Seit der Schwingsport in der Schweiz einen Hype erlebt, ziehen es die meisten Schwergewichte vor, sich am reichen Gabentempel der Schwingfeste zu bedienen, statt sich im Herbst auf der Matte zu bewähren. Dieser Umstand ist bedauerlich, könnten doch vom Einsatz in der Ringerliga beide Lager nur profitieren. Klar ist, die Kriessner wollen ihre makellose Heimbilanz bewahren und sich bei Willisau für die Vorrundenschlappe revanchieren.

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