KRIESSERN: Kriessner feierten ihr «Alt-Rhiistross-Fäascht»

Das Strassenfest, das 2011 aus einem Nachbarschaftshöck entstanden war, fand am Samstag zum dritten Mal statt. Die grosse Anziehungskraft der Vorjahre wurde nochmals übertroffen.

Andrea C. Plüss
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Jung und Alt sassen beim Strassenfest zusammen.

Jung und Alt sassen beim Strassenfest zusammen.

Für die 30 freiwilligen Helfer hatte das Organisationskomitee in diesem Jahr schwarze T-Shirts mit dem Aufdruck «Alt-Rhii- stross-Fäascht Kriessern» orga- nisiert. Ohne das unentgeltliche Engagement vieler wäre das beliebte Strassenfest gar nicht auf die Beine zu stellen, betonte Simon Büchel, neben Bruder Raphael und Erich Hutter, Mitglied des Organisationskomittees. Zum dritten Mal nach 2011 und 2014 fand in der Alten Rheinstrasse, rund um das Haus von Erich Hutter, das Kriessner Strassenfest statt, das Jung und Alt zusammenbringt. Die 550 Plätze im Festzelt waren schnell besetzt, und weitere Tische und Bänke wurden aufgestellt.

Wen man auch fragte am Abend, die Antwort lautete stets: «Es sind noch mehr Leute da, als letztes Mal.» An die 700 Personen sassen beieinander, standen an den Stehtischen, am Nostalgie-Bierwagen oder in der Barhütte und genossen ihr Strassenfest. Für die musikalische Unterhaltung zeichneten in diesem Jahr nicht die Festbänkler verantwortlich. Zum Auftakt präsentierte die einheimische Nachwuchsgruppe ASIP the Band ihr vielseitiges Rock-&-Pop-Repertoire. Danach übernahm Alpenstarkstrom die Bühne und fand die richtige Mischung aus Hits und Evergreens, die zum Mitsingen und Mitklatschen geradezu einlud.

Sechs Kriessner Freunde, die alle zwei Jahre gemeinsam ihren Urlaub im Winter in Schweden verbringen, hatten eine Schwedenbar eingerichtet, in der es nebst Alkoholischem auch Bilder aus den Ferien im Schnee zu sehen gab. Da Messeprofi Simon Büchel alle nötigen Sonderbewilligungen eingeholt hatte, konnten die Kriessner bis in die frühen Morgenstunden auf der Alten Rheinstrasse feiern.

Andrea C. Plüss