KRIESSERN: Dirigentin gab ihren Einstand

Der Männerchor sang erstmals unter Leitung von Darina Naneva und befand sich einige Stunden «auf hoher See».

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Der Männerchor befand sich am Samstagabend bereits «auf hoher See», als Präsident Reini Kobler das Steuer an Remo Sieber übergab. Letzterer versprach vor voll besetzter Mehrzweckhalle, dass er das Schiff auf Kurs halten werde.

Mit der aus Bulgarien stammenden neuen Chorleiterin Da­rina Naneva bekam er dazu beste Unterstützung. Das Programm «Auf hoher See» startete mit dem Klassiker «Funiculi-Funicula». Die Liederfahrt liess alsdann Südseestimmung aufkommen mit dem Lied «Schwer mit den Schätzen des Orients», wo besonders rein die gesummte Passage zur Geltung kam. Einen schönen Kontrast dazu bot «Rolling Home», das von den kräftigen Bassstimmen getragen war. Beim Lied «Der betrunkene Seemann» erhielt der Männerchor Verstärkung durch die junge Band «Patrik Gschwend & Freunde», mit E-Bass, Gitarre und Resonanzkasten. Gelungen zur Geltung kam das Doppelquartett mit dem «Schifferlied», wobei – dem Liedtext – gerecht, die Brandung am Kahn musikalisch aufblitzte. Mit Darina Naneva am Klavier beschloss der Chor mit «An der schönen blauen Donau», dem eigentlichen Höhepunkt, den Konzertabend. Ihr Können als Konzertpianistin stellte die neue Dirigentin damit gekonnt unter Beweis.

Nach der grossen Pause öffnete sich der Vorhang zum turbu­lenten Schwank «Damenbesuche», bei dem Remo Sieber als Jung­geselle, seinen Eltern (Irene Gschwend und Manfred Lüchinger) seine Zukünftige vorstellen sollte. Der Schwank bot amüsante Verwechslungen und führte schliesslich zu dem gewohnt guten Ende. Das Bergler Duo, Bar und Kaffeestube luden anschliessend zum Verweilen ein. (j)