KREISMUSIKTAGE: Viel begeisternde Blasmusik am Marbacher Musikantentreffen

Von den einheimischen Fäaschtbänklern bis zu dem Innsbrucker Starseptett mit böhmischen Leckerbissen erlebte der Gast Höhepunkt auf Höhepunkt.

Max Pflüger
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Das Open-Air-Konzert mit den Fäaschtbänklern lud bis weit über Mitternacht hinaus zum Festen ein.

Das Open-Air-Konzert mit den Fäaschtbänklern lud bis weit über Mitternacht hinaus zum Festen ein.

Max Pflüger

Das Rahmenprogramm, das das Marbacher-OK den Besuchern der Rheintaler Kreismusiktage zubereitet hatte, brachte einen bunten Strauss an Blasmusik, der die Zuhörer im Festgelände immer wieder begeisterte und von den Stühlen riss.

Einen ersten Höhepunkt setzte die Musikgesellschaft Konkordia Widnau unter der Leitung von Thomas Wieser. Mit Hits und Evergreens aus der Schublade der Festzeltromantik schufen sie gleich zu Festbeginn am frühen Samstagabend eine Bombenstimmung im Festzelt. Die zuhörenden Musikantenkollegen von den anderen Rheintalervereinen blieben nicht ruhig sitzen. In ­langen Reihen stand man auf den Bänken, sang mit, klatschte und schunkelte zu den lüpfigen Rhythmen der Widnauer.

Und als es für die Widnauer an der Zeit war, die Bühne zu räumen, hatten die Organisatoren alle Mühe, das Publikum zu beruhigen, «Zugabe, Zugabe, Zugabe!», schallte es hundertfach und die Widnauer genossen ihren Erfolg sichtlich.

Später besetzte unter der ­Leitung von Mario Haltinner die Brassband Musikgesellschaft Oberegg die Bühne. Sie begeisterte die Zuhörer mit einem herrlichen Mix von Volksmusik bis Swing, von Marsch und Polka bis Jazz. Den Frühschoppen bestritt die Gemeindemusik Götzis und am Sonntagnachmittag spielten dann die Innsbrucker Böhmischen auf, eine siebenköpfige Brassband, die sich ganz der böhmischen Blasmusik und der Tiroler Blasmusik verschrieben hat.

Dieser Stil kam im Marbacher Festzelt ebenfalls hervorragend an und begeisterte restlos.

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