KRAFTSPORT: Walt verpasst das Podest knapp

Rund 60 Athleten, 1500 begeisterte Zuschauer und frostige acht Grad brachten am Pfingstsonntag das Festzelt mit dem «Lechfeldstein» zum Zittern.

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Der Oberrieter Bruno Walt verpasste den dritten Rang um nur gerade fünf Millimeter. (Bild: pd)

Der Oberrieter Bruno Walt verpasste den dritten Rang um nur gerade fünf Millimeter. (Bild: pd)

KRAFTSPORT. Neu eingeteilte Gewichtsklassen machten es dem Kraftsportler Bruno Walt aus Oberriet nicht gerade einfach. Mit 79.8 kg Körpergewicht musste er dieses Mal als leichtester Teilnehmer seiner Klasse mit den Athleten bis 90 kg Kampfgewicht starten.

Starke zwölf Athleten gaben sich in dieser Leistungsklasse den Griff des Wettkampfsteins in die Hand. Angefeuert vom Publikum versuchten die Sportler den 254 kg schweren Granitblock zur Hochstrecke zu bringen.

Gute Form bestätigt

Für Bruno Walt reichte es diesmal mit 52.7 cm gezogener Höhe für den sehr guten vierten Platz. Gerade einmal fünf Millimeter fehlten dem Kraftsportler für den Bronzerang. Schade, denn in der Relativpunkterangliste wäre er deutlich vorne gelegen.

Überschattet wurde der Wettkampf von einem schweren Unfall, der wieder einmal deutlich machte, dass es sich beim Steinheben um Leistungssport handelt.

Einige Wettkämpfe im Visier

Der deutsche Heber Felix Ebinger geriet mit dem Bein so unglücklich unter den Griff des mit 254 kg beladenen «Lechfeldsteins», dass er sich nicht mehr befreien konnte. Dies führte zu einer so schweren Muskelverletzung, dass der Athlet mit dem Rettungswagen in die nächste Klinik gebracht werden musste.

«Angesichts solcher Unfälle ist es das Wichtigste, dass ein Athlet gesund einen Wettkampf beendet. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden und es stehen noch einige Wettkämpfe bevor, an denen ich dieses Jahr noch antreten möchte», so der Oberrieter Bruno Walt. (pd)