Konzertzyklus Altstätten bietet Barockes zum Bettag

ALTSTÄTTEN. Am Sonntag, 16. September, Bettag, findet in der evangelischen Kirche Altstätten um 17 Uhr das seit 38 Jahren wiederkehrende und deshalb traditionelle Bettagskonzert statt. Im Mittelpunkt steht diesmal der Altstätter Blockflöten-Virtuose Hanspeter Küng.

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ALTSTÄTTEN. Am Sonntag, 16. September, Bettag, findet in der evangelischen Kirche Altstätten um 17 Uhr das seit 38 Jahren wiederkehrende und deshalb traditionelle Bettagskonzert statt. Im Mittelpunkt steht diesmal der Altstätter Blockflöten-Virtuose Hanspeter Küng.

Auf dem Programm stehen diesmal keine Vokalwerke. Keine menschliche Stimme ist also zu hören, denn die Instrumentalmusik hat ihre eigene, kraftvolle Sprache. Die Blockflöte, von Hanspeter Küng meisterhaft gespielt und begleitet von Johannes Hämmerle am Cembalo und vom Barockcello Ulrike Mohrs, lässt Musik vom Früh- bis Hochbarock erklingen.

Barocke Lustbarkeiten

Das Trio überschreibt sein Programm, das von Johannes Hämmerle, Domorganist in Feldkirch, auf der Orgel mit dem «Präludium» von Georg Böhm eröffnet wird, mit dem Titel «Barocke Lustbarkeiten». Im Verlaufe des Programms wird die Blockflöte allein, also ohne Continuo, zu hören sein und zwar, nebst einer Hommage an Jacques-Martin Hotteterre, mit einem Stück des niederländischen Komponisten Jacob van Eyck. Es ist überschrieben mit «Onse Vader in Hemelryck», womit der Bettag ins Zentrum gerückt wird. Das Cembalo wird solistisch in Erscheinung treten mit der Suite in a von Georg Böhm.

Ein weiterer Solovortrag ist mit der Sonate B-Dur von Antonio Vivaldi für Cello und Basso continuo im Besonderen dem Barockcello gewidmet, interpretiert von Ulrike Mohr auf einem authentischen Instrument, gebaut etwa um 1780.

In Atem gehalten

Das ausschliesslich barocke Programm bringt eine Überraschung nach der andern, so dass die Zuhörerschaft in dauernder Spannung verharrt und in Atem gehalten wird. Der treffende Titel «Barocke Lustbarkeiten» wird hörbar in die Tat umgesetzt, so dass niemand moderne Klänge vermissen wird.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, wie das in den vielen Jahren meistens der Fall war. Dafür wird die Kollekte am Ausgang wärmstens empfohlen. (pd)

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