Konfitüre selber machen

Das Konservieren von Früchten hat in den letzten Jahren eine andere Qualität bekommen. Im Vordergrund stehen die Freude am kreativen Schaffen und der Anspruch, den Erntesegen zu verwerten.

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Aus Himbeeren kann man feine Konfitüre machen. (Bild: pd)

Aus Himbeeren kann man feine Konfitüre machen. (Bild: pd)

Das Konservieren von Früchten hat in den letzten Jahren eine andere Qualität bekommen. Im Vordergrund stehen die Freude am kreativen Schaffen und der Anspruch, den Erntesegen zu verwerten. Die wichtigsten Voraussetzungen: frische Produkte in einwandfreier Qualität, peinliche Sauberkeit bei der Zubereitung, aber auch Gefässe, Deckel und Flaschen gründlich reinigen und mit klarem Wasser nachspülen und kopfüber auf einem sauberen, fusselfreien Tuch abtropfen lassen. Gummiringe oder Deckel dürfen weder porös sein noch Dellen oder Roststellen aufweisen.

Zum sicheren Konservieren gehören nach wie vor Hitze oder Kälte, Zucker, Salz, Essig oder Alkohol. Ich bin sicher, dass diese Arbeit in der Küche nicht nur einen angenehmen Duft verbreitet, sondern auch Freude macht.

Verändert hat sich in den letzten Jahren das Angebot der Gelier- und Einmachhilfen und damit in vielen Fällen die Einkochzeit. Sie ist exakt auf die Beschaffenheit der Früchte oder Gemüse abgestimmt und auf ein Minimum reduziert. Beachten Sie bitte die auf der Packung angegebenen Mengen, Zeiten und Zutaten. Am beliebtesten bei uns sind unbestritten Konfitüren und Kompott – aber auch das Tiefgefrieren von Himbeeren, Brombeeren, Johannis- oder Heidelbeeren erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Es gibt unzählige Rezepte und eine kaum überschaubare Fülle von Geliermitteln, die sich im Wesentlichen durch das Frucht-Zucker-Verhältnis, die Kochzeit und Haltbarkeit unterscheiden. Das Ziel des Konservierens sollte immer sein: volles Fruchtaroma, lange Haltbarkeit, keine Farbverluste und das Konservieren von Vitaminen. Dies ist beim Einfrieren am besten gewährleistet.

Nachdem Beerengehölze nicht mehr wurzelnackt, sondern im Container von Baumschulen und Fachgeschäften angeboten werden, kann man selbst in den Sommermonaten einen Naschgarten anlegen oder ergänzen. Die Vorteile, wenn man jetzt setzt: Der Boden ist warm und – vorausgesetzt Sie sorgen für das lebensnotwendige Nass – die Pflanzen können problemlos wachsen. Sie können sich jetzt beim Einkauf schon von den Früchten überzeugen. Wenn Sie jetzt Pflanzen setzen, dürfen Sie im nächsten Jahr bereits mit einer Ernte rechnen.

Zum Sommer gehören nicht nur Sonne und Wärme, sondern auch knackiges Gemüse, frische, wohlschmeckende Beeren, duftende Kräuter, fröhliche Feste im Kreis der Familie oder lieber Freunde. Der Garten bietet jetzt viele Optionen. Packen Sie eine Möglichkeit beim Schopf und kochen Sie Gemüse. und Beeren nach Lust und Laune ein. Tatsächlich können Sie Beerenfrüchte nach Gutdünken mischen, entsaften oder wie Gemüse Glas für Glas genussfertig herrichten.

Herbert Geringer steht jeden Freitag im ORF-Landesstudio Vorarlberg von 8.10 Uhr bis 9.10 Uhr unter Tel. 0043 5572 510 00 für Fragen rund um den Garten zur Verfügung.