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KOBELWALD: Stimmungsvoller Abend fürs Gemüt

Einmal mehr begeisterten in der Mehrzweckhalle an zwei Abenden der Männerchor Kobelwald und die Theatergruppe vom Bauernbund Oberriet mit einem stimmungsvollen Unterhaltungsabend.
Der Männerchor Kobelwald unterhielt mit natur- und volksverbundenen Weisen. (Bilder: René Jann)

Der Männerchor Kobelwald unterhielt mit natur- und volksverbundenen Weisen. (Bilder: René Jann)

Wenn in der Mehrzweckhalle Kobelwald ein Kälbchen und ein Säuli als Tombolapreise auf ein neues Zuhause warten, ist Bauernabend angesagt. Dazu begrüsste Christoph Hutter die Gäste aus nah und fern mit träfen Witzen.

Natur- und heimatverbunden

Den diesjährigen Bauernabend eröffnete der Männerchor Kobelwald unter der Leitung von Ma­thias Wachter als gestandene Schellenschüttler. Mit dem klangvollen neuzeitlichen Lied «Kamameme» trat die Sängerschar im Hirtenhemd singend ins Rampenlicht. Im Jodellied «Geschenkter Tag» gefiel auf Anhieb die klare Jodelpassage von Christoph Hutter, die gefällig vom Chorkörper hintermalt wurde. Im «Bueb us dä Bärge» wurde der Chor von Franz Canaval am Piano und von Fredy Frei auf der Gitarre begleitet. Danach gefiel der Chor mit dem Jodellied «Wärmi, Trost und Liebi schänke». Grossen Applaus gab es für den «Glockenjodel», bei dem das Thema des Solistenduos Martin Geisser und Christoph Hutter vom Chor mit dem wohlklingend intonierten Glockenschlag begleitet wurde.

Jodelstimme mit Violinenklängen

Nach der Pause stellte der Männerchor singend fest: «Es git kei Indianer meh.» Dazu erhielt er Verstärkung um eine Frau. So übernahm das Ehepaar Manuela und Martin Geisser zusammen mit Christoph Hutter als Trio den Jodelpart, der von Franz Canaval am Klavier begleitet wurde. Im «Ewigi Liebi» war es Urs Zünd, der als Solist ins Rampenlicht trat, getragen vom Chorkörper mit vollem Sound. Bei der «Blueme», begleitet von Fredy Frei auf der Gitarre, setzte Dirigent Ma­thias Wachter mit seiner Violine noch einen obendrauf, indem er das Solo von Christoph Hutter auf der Geige mit der zweiten Stimme ergänzte. Die Freude war im ganzen Chor spürbar, der auch den Tonsprung zur letzten Strophe mühelos meisterte.

Nach dem «Alpsegen» ging es lüpfig im Dreivierteltakt zum «Morgenrot im Alpstein». Mit lang anhaltendem Applaus verlangte das Publikum Zugabe, die mit der nochmals aufgeführten «Blueme» gerne gewährt wurde.

Bewährtes Theaterteam des Bauernbunds

«... und dann kam Dolly» hiess das vom bewährten Theaterteam des Bauernbunds aufgeführte Lustspiel. Gleich von Beginn weg war das Stimmungsbarometer auf dem Höhepunkt, als Mutter Rita (Tanja Heeb) den in einer Bar aufgerissenen Psychiater Ferdinand (Alexander Heeb) anschleppte und damit nicht nur ihren Angetrauten Peter (Werner Heeb), sondern auch die Tochter Gabi (Jael Bösch) schockiert hatte. Im Verwirrspiel um die vermeintliche Affäre mischte bald auch die Schwägerin Anita (Sabrina Loher) wie auch der Nachbar Pius (Philipp Baumgartner) mit. Die Szene gipfelte letztlich im vom Hausherrn mit Bravour gemimten Irren, der mit seiner vorgegaukelten Liebschaft zu seiner Dolly alle Stricke reissen liess. Zum Glück konnte man ja auf den Psychiater und dessen professionelle Hilfe zählen, und zu guter Letzt kam alles – und damit auch der Haussegen – wieder ins Lot. Christoph Hutter bedankte sich bei allen Beteiligten, so auch bei der Regie mit Sarina Rohner und Karin De Cilla sowie bei Helen Hengartner als Maskenbildnerin.

Dann war die Bühne frei für das Duo Almfetzer, das bis in die frühen Morgenstunden zum Tanze aufspielte und damit das Publikum weiterhin bei bester Laune hielt.

René Jann

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