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KOBELWALD: Schule als Treffpunkt im Berggebiet

Die Schule stellt das eigentliche Zentrum des Oberrieter Berggebiets dar. An der Schule ist dies heuer auch das Jahresthema. Und an der Schulbürgerversammlung wurde es mit einem Film verdeutlicht.
Max Tinner
Rechnung und Budget sowohl der Schulgemeinde als auch der Kirchgemeinde wurden einstimmig gutgeheissen. Rechts vorne Altstättens Stadtrat Reto Walser, der als Gast an der Schulbürgerversammlung teilnahm. Das hat seinen Grund: Die Hub und die untere Kobelwies sind nicht nur Teil der Primarschulgemeinde Kobelwald-Hub-Hard, sondern eben auch der Stadt Altstätten. (Bild: Max Tinner)

Rechnung und Budget sowohl der Schulgemeinde als auch der Kirchgemeinde wurden einstimmig gutgeheissen. Rechts vorne Altstättens Stadtrat Reto Walser, der als Gast an der Schulbürgerversammlung teilnahm. Das hat seinen Grund: Die Hub und die untere Kobelwies sind nicht nur Teil der Primarschulgemeinde Kobelwald-Hub-Hard, sondern eben auch der Stadt Altstätten. (Bild: Max Tinner)

Max Tinner

Das aktuelle Jahresthema der Primarschule Kobelwald lautet «Punkt – Treffpunkt Schule». Dass die Schule in Kobelwald ein solcher ist, veranschaulichte Schulratspräsident Daniel Kühnis mit einem Film, der diesen Winter gedreht wurde. Darin ist zu sehen, wie Martin Geisser mit dem Schulbus die Kinder aus dem ganzen Berggebiet zwischen den Weilern Stein ob Freienbach und Hard neben Eichberg an die Schule in Kobelwald fährt.

Eben dieser Schulbus bereitet dem Schulrat allerdings langsam Sorgen. Letztes Jahr musste er mehrmals repariert werden. Es sei zu erwarten, dass er bald einmal ersetzt werden müsse, kündigte Kühnis an.

Dass die Schüler aus dem ganzen Berggebiet herangefahren werden müssen, mache die Schule Kobelwald etwas teurer als andere. Kühnis erwähnte aber auch – und nicht ohne Stolz – dass man selbst als zweitkleinste Schule im Kanton nicht zu den teuersten gehöre, sondern im oberen Mittelfeld liege. Man gehe haushälterisch mit dem Geld um, betonte er. 2017 schloss man um 13500 Franken besser ab als budgetiert. Fürs laufende Jahr sind nahezu gleichbleibende Kosten von 1,619 Mio. Franken budgetiert. 86% des Steuerbedarfs von 1,56 Mio. Franken leistet die Gemeinde Oberriet, 14% die Stadt Altstätten.

Kühnis warb weiter für ein Ja zur Hallenbadabstimmung an der Oberrieter Bürgerversammlung vom 6. April. Auch die Schule Kobelwald sei auf das Hallenbad in Altstätten angewiesen.

Die Kirche lädt zum Dorffest «light»

Kobelwald Für die katholische Kirchgemeinde war das vergangene Jahr ein recht gewöhnliches, welches dennoch Aussergewöhnliches gebracht habe, blickte Kirchenverwaltungsratspräsident Daniel Feldmann an der Kirchbürgerversammlung zurück, die vorgängig der Schulbürgerversammlung abgehalten wurde. Er erinnerte unter anderem an die Gründung des Seelsorge-Zweckverbands, an die Einweihung der renovierten Orgel in der Kapelle Freienbach und auch ans 90-jährige Bestehen der Kreuzwegstationen von Kobelwald nach Freienbach. Die Bildstöckli entlang dieses Stationenwegs möchte die Kirchenverwaltung dieses Jahr fachgerecht reinigen lassen, so dass die Inschriften wieder besser lesbar werden.

Kleinere Arbeiten stehen ausserdem an der Kapelle im Hard an, wo die Eingangsseite frisch gestrichen werden soll, sowie am Pfarrhaus in Kobelwald, an dem es ein Fenster zu ersetzen und die andern neu zu streichen gilt. Ausserdem sind Umbauten im Badzimmer des Pfarrhauses geplant.

Feldmann blickte aber auch schon voraus aufs Jahr 2019. Dann stehen die regulären Wahlen an, und voraussichtlich werde der gesamte Kirchenrat neu zu besetzen sein. Ausserdem werde im nächsten Jahr der Kirchenchor Kobelwald sein 100-jähriges Bestehen feiern.

Ein kleines Fest soll es auch dieses Jahr geben, am Sonntag, 12. August. Weil das Dorffest nur noch alle zwei Jahre stattfinde, hätten sich die Räte der Kirche Kobelwald entschlossen, heuer ein kleines Sommerfest zu organisieren. Damit wolle man den Kobelwäldern Gelegenheit bieten, auch dieses Jahr die Sommerferien miteinander ausklingen zu lassen. «Wer weiss», meinte Daniel Feldmann, «vielleicht ergibt sich ja eine schöne Tradition daraus.»

Rechnung und Budget wurden von den Kirchbürgern einstimmig gutgeheissen. (mt)

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