Kobelbrücke wird ersetzt

BERNECK/AU. Die Tage der mehrere Jahrzehnte alten Kobelbrücke über den Littenbach zwischen den Gemeinden Berneck und Au sind gezählt. Sie wird durch ein Provisorium ersetzt.

Bea Sutter
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Zu den vorgezogenen Hochwasserschutzmassnahmen gehört der Abbruch und der Ersatz der Kobelbrücke über den Littenbach im «Wees». (Bild: Bea Sutter)

Zu den vorgezogenen Hochwasserschutzmassnahmen gehört der Abbruch und der Ersatz der Kobelbrücke über den Littenbach im «Wees». (Bild: Bea Sutter)

Durch die tiefe Lage der Kobelbrücke gibt es bei Unwettern immer wieder Überschwemmungen im Quartier Wees in der Gemeinde Au. Die Brücke befindet sich auf Bernecker Gemeindegebiet. Strassenbauprojekt und Teilstrassenplan «Ersatz Kobelbrücke» lagen bis Dienstag, 28. Juli, bei den Gemeinden Berneck und Au auf. Sobald das Rechtsmittelverfahren abgeschlossen ist, werde mit dem Abbruch der Brücke begonnen, sagt Philipp Hartmann, Gemeinderatsschreiber in Berneck.

Verbindung auch ohne Brücke

Sie wird mit einem Provisorium ersetzt werden. Bis dieses fertiggestellt ist, erfolgt für den motorisierten Verkehr die Verbindung zwischen Berneck und Au über die Littenbachstrasse. Fussgänger können den kleinen Steg bei der Gärtnerei Messmer benützen. Der Ersatz der Kobelbrücke durch ein um rund 50 Zentimeter höher gelegenes Provisorium mit einer Rampenanpassung in alle Richtungen ist eine Sofortmassnahme zum Hochwasserschutz. Christian Sepin, Gemeindepräsident in Au, erläutert, dass im Zusammenhang mit dem Bau des Provisoriums zum Schutz des Quartiers ein Mäuerchen bis zur Einmündung der Bachstrasse in die Walzenhauserstrasse erstellt wird. Die ganze Sofortmassnahme sei nur ein Teil des umfangreichen Hochwasserschutzprojektes «Littenbach», an dem die Gemeinden Berneck und Au sowie der Kanton St. Gallen beteiligt sind. Das Provisorium werde mehrere Jahre «halten müssen», bis das gesamte Projekt als Ganzes realisiert werden kann.

Varianten wurden geprüft

Es seien diverse Varianten geprüft worden, sagt Christian Sepin. Die Idee mit der Hebebühne sei aus Kostengründen als unrealisierbar beurteilt worden.

Er hofft, dass die Massnahmen möglichst ohne Verzögerungen realisiert werden können, damit die Anwohner vor weiteren Überschwemmungen verschont bleiben.