Kletterzentrum tauscht Seile regelmässig

Betroffen vom Kletterunfall in Wartau zeigt sich auch Diego Lampugnani, Geschäftsleiter des Kletterzentrums St. Gallen. Zwischen 55 000 und 60 000 Besuche pro Jahr zählen die Verantwortlichen – die Kletterer legen dort über acht Millionen Meter zurück.

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Betroffen vom Kletterunfall in Wartau zeigt sich auch Diego Lampugnani, Geschäftsleiter des Kletterzentrums St. Gallen. Zwischen 55 000 und 60 000 Besuche pro Jahr zählen die Verantwortlichen – die Kletterer legen dort über acht Millionen Meter zurück. «Der Fels in der Natur birgt mehr Risiken als eine Anlage», sagt er. Ohne auf eine mögliche Ursache des Unglücks in Wartau schliessen zu wollen, begründet er: Im Kletterzentrum gebe es keine scharfen Felsen, und die Fallhöhe sei geringer als in der Natur.

Trotzdem legen die Verantwortlichen des Kletterzentrums viel Wert auf Sicherheit: «Unsere Seile etwa wechseln wir teils schon nach drei Monaten aus, sobald sie nicht mehr so gut in der Hand liegen. Dies, obwohl sie Jahre halten würden», sagt Lampugnani. Zu Unfällen kommt es im Zentrum selten – fünf waren es laut dem Geschäftsleiter seit der Eröffnung im Frühling 2010. Am schlimmsten erwischte es eine Person, die Knochenbrüche davontrug. (dwa)