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Kleinklassen neu benachteiligt

Kantonsrat Vier schulnahe Kantonsräte aus verschiedenen Parteien und Regionen – unter ihnen Remo Maurer, SP Altstätten, und Sandro Hess, CVP Balgach – protestieren bei der Regierung in einem gestern eingereichten Vorstoss gegen eine Benachteiligung von Schulen mit Kleinklassen bei der Lektionenzuteilung auf Basis des neuen Personalpools.

Damit stehe für den Kleinklassenunterricht nämlich lediglich noch eine bestimmte Anzahl Lektionen aus dem Pool Sonderpädagogik zur Verfügung. Weiter benötigte Stunden müssten dem Lektionenpool der Regelklassen belastet werden. Dies selbst wenn im Sonderpädagogikpool noch Lektionen vorhanden wären, die aber für die individuelle Förderung eingesetzt werden müssen. Dies benachteilige das separative Beschulungsmodell und schränke den Handlungsspielraum ein, schreiben die Interpellanten.

Sie betonen, dass neben der integrativen Beschulung lernschwacher Schülerinnen und Schüler in der Regelklasse auch der separative Unterricht in Kleinklassen seine Berechtigung habe. In den Raum gestellt wird weiter, dass das separative Modell mit Kleinklassen unterm Strich sogar günstiger sein könnte als das integrative. Verschiedenenorts komme man zudem wieder auf die Kleinklassen zurück, weil Schüler mit Lernschwächen in den Regelklassen gravierende Verhaltensauffälligkeiten entwickeln könnten. (mt)

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