Kiss-Rock am Kolbenstein

Mit dem Original konnte das Rock am Fels zwar nicht aufwerten. Die Tributeband Kiss Forever bot aber eine genauso schräge Show. Rockig stimmten zuvor schon Shooting Star auf sie ein.

Max Tinner
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Schrille Schminke, spacige Kostüme, Plateaustiefel: Kiss Forever aus Ungarn boten eine ebenso schräge Show wie die amerikanische Originalband. Dem Rock-am-Fels-Publikum hat es sichtlich gefallen. (Bilder: Max Tinner)

Schrille Schminke, spacige Kostüme, Plateaustiefel: Kiss Forever aus Ungarn boten eine ebenso schräge Show wie die amerikanische Originalband. Dem Rock-am-Fels-Publikum hat es sichtlich gefallen. (Bilder: Max Tinner)

MONTLINGEN. Hits wie «I was made for lovin' you», «Lick it up» oder «Crazy Nights» begeisterten in den 1970er- und 1980er-Jahren die Massen. Aber Kiss war damals – und ist es noch – eine Hard-Rock-Band. Die Musik ist oft schnell, rau und mega laut, wovon man sich am Samstag am Rock am Fels beim Fussballplatz Kolbenstein überzeugen konnte.

Nah am Original

Natürlich waren nicht die Originale zu sehen und zu hören – das Areal wäre zu klein. Immerhin füllen Kiss sonst die ganz grossen Konzertstadien. Auf der Kolbenstein-Bühne stand «nur» die Tributeband Kiss Forever. Als eingefleischten Fans liegt den vier Budapestern aber sichtlich viel daran, möglichst nah ans Original heranzukommen. Das Rheintaler Publikum kam denn auch – nach einem traumhaften Feuerwerk – in den Genuss eines Kiss-like schrägen Auftritts: Kiss Forever traten mit denselben bemalten Gesichtern auf, trugen dieselben spacigen Kostüme und Plateaustiefel. Und der Bassist tat sich mit Blutspucken, Feuerspeien und exzessivem Zungenlecken hervor wie der echte Gene Simmons.

Rockig war schon der Auftakt des Konzertabends mit der italienischen Frauengruppe Shooting Stars. Die Girls hatten zwar zunächst etwas Mühe, ihr Publikum zu sich an die Bühne heran zu holen. AC/DC- und Guns N'Roses-Songs oder auch die etwas härteren Michael-Jackson-Nummern brachen aber das Eis.

Klein, aber fein

Apropos Eis: Mit Temperaturen um die 12 °C am Abend hat sich der Montlinger Hochsommer noch selten so frostig gezeigt wie dieses Wochenende. Der guten Stimmung tat dies aber keinen Abbruch: Das Rock am Fels 2016 hat den Status des Festivals als kleines, aber feines Open Air gefestigt.

Mehr Bilder auf www.rheintaler.ch

Bild: Max Tinner Luechingen

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The Shooting Stars spielten Rock von AC/DC, Guns N'Roses und anderen Rockbands mehr. Vielleicht nicht ganz so authentisch, aber auf jeden Fall hübscher anzuschauen. (Bild: Max Tinner Luechingen)

The Shooting Stars spielten Rock von AC/DC, Guns N'Roses und anderen Rockbands mehr. Vielleicht nicht ganz so authentisch, aber auf jeden Fall hübscher anzuschauen. (Bild: Max Tinner Luechingen)

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