Kirchgemeinde plant intensiv

In Thal soll ein neues Kirchgemeindehaus entstehen. Es wird auf erneuerbare Energien und ein rücksichtsvolles, umweltschonendes Bauen gesetzt.

Merken
Drucken
Teilen

THAL. Die evangelische Kirchgemeinde Thal-Lutzenberg plant den Neubau ihres Kirchgemeindehauses. Bei der Auswahl der Fachplaner haben sich pro Aufgabenfeld zwei bis drei Unternehmer gemeldet. Die Kirchgemeinde hat sich für folgende Handwerker entschieden: Als Bauingenieur wird die Borgogno Eggenberger + Partner AG rekrutiert. Für Heizung, Lüftung und Sanitär sind IET + Spitzli verantwortlich. Die Elektronik übernimmt die SE-Schmidheiny Engineering AG aus Widnau. Die Steinacher gkp-plus wird die Küche planen. Die Studer + Strauss AG ist verantwortlich für die Bauphysik. Die Brandschutzplanung übernimmt S. Engler aus Untereggen. Die Geologie klärt die Andres Geotechnik aus St. Gallen ab.

Anbindung an Fernwärme-Netz

Aus ökologischen Gründen und weil der Neubau zentral gelegen ist, wird das Kirchgemeindehaus an das Fernwärme-Netz des Holzwärmeverbundes Thal angebunden. Der Standort des Neubaus wird neu um 2,5 Meter näher an die Tobelmülistrasse geschoben. Es soll damit möglichst viel Land bewahrt und als Grünfläche belassen werden.

Die Baukommission hat sich für Parkplätze entschieden, da eine Tiefgarage aus Kostengründen nicht möglich ist. Die Politische Gemeinde zeigt selber kein Interesse am Bau einer Tiefgarage an dieser Position. Die evangelische Kirchgemeinde hat der Politischen Gemeinde trotzdem angeboten, auf eigene Kosten eine Tiefgarage zu bauen. Der Vorschlag wurde vom Gemeinderat geprüft. Im daraus hervorgehenden Protokoll heisst es, die Lage des Neubaus am Rande des Ortszentrums sowie die gute Parksituation des Baustandortes mache eine Tiefgarage überflüssig. Bei den seltenen Grossanlässen im Kirchgemeindehaus, die fast immer am Abend stattfinden, stehen genug zusätzliche Parkplätze in der Umgebung zur Verfügung. Es sind 19 permanente Parkplätze für das Areal geplant, bei grösseren Anlässen kann diese Zahl um zehn provisorische Plätze erweitert werden. Der Park-Untergrund dieser wird Kiesrasen sein.

Information frühestens 2017

Die zahlreichen Abklärungen haben mehr Zeit in Anspruch genommen als vorgesehen. Das detaillierte Projekt mit Kostenvoranschlag soll Ende Jahr vorliegen. Die Kirchbürger werden über den Zeitpunkt der Informationsveranstaltung und der Kirchbürgerversammlung informiert. Diese werden frühestens Anfang 2017 stattfinden. (pd/joc)