Kirchenrenovation auf Film festgehalten

An der Kirchbürgerversammlung der katholischen Kirchgemeinde Oberriet stimmte die Bürgerschaft der Rechnung sowie dem Budget zu. Ein Stimmbürger meldete sich in der Allgemeinen Umfrage zu Wort.

Rösli Zeller
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Die Rechnung sowie das Budget genehmigten die Kirchbürger einstimmig. (Bild: Rösli Zeller)

Die Rechnung sowie das Budget genehmigten die Kirchbürger einstimmig. (Bild: Rösli Zeller)

OBERRIET. Im Anschluss an den Gottesdienst mit Palmweihe vom Samstagabend traf sich die Kirchbürgerschaft im Pfarreiheim zur ordentlichen Kirchbürgerversammlung. Es standen keine ausserordentlichen Traktanden an. Trotzdem dauerte die Versammlung knapp eine Stunde. Rückblick auf das ereignisreiche Jahr hielt Präsident Rolf Büchel mit zahlreichen Bildern. Zudem liess er anhand eines Filmausschnitts die Renovation der Pfarrkirche noch einmal aufleben.

Steuerfuss bleibt unverändert

Der ganze Film dauert 45 Minuten. Er wird, so Präsident Büchel, am Kirchenfest gezeigt. Gestaltet wurde er von Rolf Büchel, mit Bildern von Gabi Ceric und geschnitten von Marcel Büchel, Mesmer. Gerade vier Prozent (62 Personen) der Kirchbürgerschaft nahm an der Versammlung teil und stimmte über die Geschäfte ab. Die Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von rund 57 600 Franken wurde diskussionslos angenommen. Er wird in die Reserve Kirchen- und Orgelrenovation gelegt. Der Gesamtaufwand in der Seelsorgeeinheit beläuft sich auf gut eine Mio. Franken, davon entfallen auf Oberriet knapp 219 000 Franken. Die Gesamtkosten der Renovation der Pfarrkirche belaufen sich auf gut 1,036 Mio. Franken, rund 340 000 Franken günstiger als budgetiert. Amortisiert werden sie innert 14 Jahren.

Bauvorhaben kritisiert

Im laufenden Jahr sind für Renovationen am Jungwachthaus 10 500 Franken budgetiert. Der Steuerfuss bleibt unverändert auf 26 Prozent. Peter Zünd lobte die hervorragende Renovationsarbeit an der Pfarrkirche.

Kritisch äusserte er sich zur Neugestaltung des Altar- und Kuppelraums in der Kathedrale St. Gallen. Alles sei zu teuer – und für die barocke Kathedrale zu modern. Er zeigte auf, was die eigens gegründete Oppositionsgruppe (ein Verein) unternommen hat und noch zu tun gedenkt. «Wir hoffen, dass das Projekt nicht realisiert oder zumindest ein Baustop verfügt wird.» Weil seine ausführlichen Wortmeldungen zu weit führten, stellte er sich beim anschliessenden Apéro für Interessierte für Fragen zur Verfügung. Präsident Rolf Büchel, der auch Kollegienrat ist, erklärte, dass das Projekt beschlossene Sache und im Mai Baubeginn sei. Der Kollegienrat, der Administrationsrat, der Bischof und der Dompfarrer stehen nebst anderen Persönlichkeiten hinter dem Bauvorhaben. Zudem werde der überwiegende Teil aus Reserven und auch Spenden finanziert. Aus der Versammlung nahm sonst niemand Stellung.

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