Kirche verliert ihre Schäfchen

Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort: In der Tendenz verlieren die Landeskirchen immer mehr Mitglieder, während die Zahl der Konfessionslosen und Mitglieder anderer Religionen steigt. In fast allen Gemeinden nahm die Zahl der «anderen» auch in den letzten Jahren deutlich zu.

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Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort: In der Tendenz verlieren die Landeskirchen immer mehr Mitglieder, während die Zahl der Konfessionslosen und Mitglieder anderer Religionen steigt. In fast allen Gemeinden nahm die Zahl der «anderen» auch in den letzten Jahren deutlich zu. Interessant ist auch in diesem Bereich die regionale Verteilung: Im oberen Rheintal verloren in den letzten zehn Jahren die Katholiken 687 Mitglieder und die Protestanten gewannen gar 82 dazu, aber die «anderen» legten um 2996 Personen zu. Im unteren Rheintal verloren die Katholiken 145 Mitglieder, die Protestanten deren 454, die Zahl der «anderen wuchs um 4986 Personen. Im Vorderland verloren die Katholiken 182 Mitglieder und die Protestanten 854 Mitglieder. Die Zahl der «anderen» wuchs um 3241 Personen.

Am höchsten stieg die Zahl bei Konfessionslosen oder Mitgliedern anderer Religionen in Altstätten +1111 (oberes Rheintal), in Au +1109 (unteres Rheintal) und in Heiden +290 (Vorderland). (mia)

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