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Kirche braucht neues Dach

HEERBRUGG. 70 Kirchbürgerinnen und -bürger von evangelisch Berneck-Au-Heerbrugg liessen sich über die budgetierten Bauvorhaben des laufenden Jahres informieren
Maya Seiler
Neu in GPK gewählt: Hanspeter Jäckli, Berneck, und Margitta Zwicker, Au, (von links); rechts der zurückgetretene Heinz Hugentobler. (Bild: Maya Seiler)

Neu in GPK gewählt: Hanspeter Jäckli, Berneck, und Margitta Zwicker, Au, (von links); rechts der zurückgetretene Heinz Hugentobler. (Bild: Maya Seiler)

In den verschiedenen Tätigkeitsberichten von 2010 schauten die Amtsträger auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Wie Boris Züst, Präsident der Kirchenvorsteherschaft, betonte, war dieses durch grosse personnelle Veränderungen gekennzeichnet. Im März musste eine Doppelvakanz beider Pfarrstellen durch Stellvertreter überbrückt werden, bedingt durch den Wegzug des Pfarrerehepaars Marlies und Martin Schmidt sowie durch den Bildungsurlaub von Pfarrer Ronald Kaspar. Mit der Anstellung von Pfarrerin Manuela Schäfer ist nun das Seelsorgeteam wieder komplett. Für die zurückgetretenen GPK-Mitglieder Heinz Hugentobler und Michael Kast wurden Margitta Zwicker, Au, und Hanspeter Jäckli, Berneck, gewählt.

Ja zu Rechnung und Budget

Finanzchef Kurt Geiger konnte eine erfreuliche Jahresrechnung präsentieren. Dank gutem Steuereingang schliesst diese mit einem Gewinn von knapp 106 000 Franken, statt einem budgetierten Verlust von 20 000. Höher als budgetiert erwiesen sich die Betriebskosten für die verschiedenen Liegenschaften im Besitz der Kirchgemeinde: Grund waren die hohen Strom- und Heizölpreise. Im Budget 2011 wurde der grosse Posten von 280 000 Franken für «allgemeinen Gebäudeunterhalt» vom Präsidenten näher erläutert. Die evangelische Kirche Berneck wurde 1937 erbaut. Nun zeigt das Dach zunehmenden Alterserscheinungen. Herabfallende Ziegel haben die Kirchenvorsteherschaft bewogen, den Zustand zu überprüfen.

Sanierung im Sommer

Eine Sanierung ist notwendig. Dazu muss das Gebäude vollständig eingerüstet werden, bei welcher Gelegenheit auch die Fassaden neu gemalt werden sollen. Mit dem Budget stimmten die Kirchgemeinde-Mitglieder den Renovationskosten von 280 000 Franken zu. Dank dem Finanzausgleich wird knapp die Hälfte des Betrags von der Kantonalkirche übernommen. Die Arbeiten beginnen am 2. Mai und sollten knapp drei Monate dauern. Auf eine entsprechende Anfrage erklärte Boris Züst, im Zusammenhang mit dem Projekt «Generationenkirche» seien unter «Mobiliaranschaffungen» für die Kirche Heerbrugg eine Spielecke für kleine Gottesdienstbesucher, ein Handlauf und eine Kerzenwand geplant. Die Votantin wünschte, dass die Spielecke nur bei Familiengottesdiensten benutzt werde. Sonst könnten ältere Kirchbesucher abgeschreckt werden. In der allgemeinen Umfrage mahnte Messmer Tobias Schulthess, im Zusammenhang mit der Kerzenwand auch das Problem der Feuerlöscher abzuklären. Weil das Treppenhaus der Kirche Berneck bei einem Stromausfall vollkommen im Dunkeln wäre, regte er ausserdem ein Notstrom-Aggregat und ein Notfall-Dispositiv an. Präsident Zünd versprach, die wichtige Anregung aufzunehmen.

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