Kino knapp vor der Kaltfront

RHEINECK. Gegen 20 Uhr gestern Abend wurden die Männer und Frauen vom Rheinecker Verkehrsverein leicht nervös. Die ersten Gäste der ersten «Rhynegger Filmnacht» genossen den warmen Abend bei angeregten Gesprächen und einem Apéro im Freien, assen eine Wurst dazu – da fielen erste Tropfen.

Drucken
Erste Rhynegger Filmnacht gestern Abend kurz vor 21 Uhr im Innenhof des neuen Kronen-Areals. (Bilder: René Schneider)

Erste Rhynegger Filmnacht gestern Abend kurz vor 21 Uhr im Innenhof des neuen Kronen-Areals. (Bilder: René Schneider)

Gegen 20 Uhr gestern Abend wurden die Männer und Frauen vom Rheinecker Verkehrsverein leicht nervös. Die ersten Gäste der ersten «Rhynegger Filmnacht» genossen den warmen Abend bei angeregten Gesprächen und einem Apéro im Freien, assen eine Wurst dazu – da fielen erste Tropfen. Am noch hellen Himmel zog eine schwarze Wolke auf. Genau über dem Städtli. Einer wurde los geschickt, doch noch die Pelerinen zu holen. Kaum war er weg, endete der Regen. Nach halb neun Uhr dann das gleiche Spiel nochmals. Diesmal wurde der Platz feucht, aber zum Filmstart um neun war er wieder trocken.

Katharina Linsi, sind Sie beruhigt?

Katharina Linsi: Ja, sehr. Ich freue mich über das Wetterglück, den schönen, warmen Abend, das Publikum, dass alles geklappt hat. Wir haben den letzten Abend überhaupt erwischt, an dem diese Veranstaltung noch bei guten Bedingungen durchgeführt werden kann. Und ich freue mich natürlich über den grossen Aufmarsch.

Wer ist da?

Linsi: Etwa hundert Gäste, querbeet, praktisch alle aus Rheineck. Wir haben auf etwa hundert gehofft und so viele Stühle aufgestellt.

Haben Sie etwas nachgeholfen?

Linsi: Naja, alle im Verein haben sich angestrengt. Wir waren etwas spät dran mit der Werbung und haben viele persönlich ermuntert, her zu kommen. Es hat sich gelohnt. Wir haben schon im Vorverkauf sechzig Karten abgesetzt. Ich werte das als grossen Erfolg für die erste Filmnacht. Für diesen Platz ist diese Besucherzahl optimal. Mehr hätten kaum Platz.

Wer hat den Film Katzendiebe, einen Schweizer Film von 1996, ausgewählt.

Linsi: Alle im Vorstand durften Vorschläge machen. Dann konnte jeder Punkte vergeben. Dieser Film gewann.

War es Ihr Film?

Linsi: Nein, ich war für den Musicalfilm Hair.

Warum dauerte es so lange, bis jemand auf die Idee einer Filmnacht im Städtli kam?

Linsi: Wo hätte ein Film gezeigt werden können? Dieser Innenhof ist neu, und er bietet sich dafür an.

Sind weitere Filmnächte geplant?

Linsi: Nein. Aber möglich. Nächstes Jahr vielleicht. Ich wünsche mir dann einen uralten Schnulzenfilm.

Interview: René Schneider

Katharina Linsi, OK-Präsidium

Katharina Linsi, OK-Präsidium

Aktuelle Nachrichten