Kennenlern-Tag bei der U14 und U15

Gestern war auf der Rheinauen in Diepoldsau der erste Zusammenzug des talentierten Fussballnachwuchses aus der Region – der Spitzenfussballer Rheintal-Bodensee U14 und 15. Auch die neuen Trainer lernten sich kennen.

Mäx Hasler
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RB U14 mit den Trainern (vorne, l.) Safet Dizdarevic und (vorne r.) Werner Baumgartner, (hinten, v. l.) Koni Hungerbühler, Christoph Wild, (r.) René Rieser.

RB U14 mit den Trainern (vorne, l.) Safet Dizdarevic und (vorne r.) Werner Baumgartner, (hinten, v. l.) Koni Hungerbühler, Christoph Wild, (r.) René Rieser.

Fussball. Der Regionalfussball macht zwar Ferien, trotzdem läuft einiges auf gewissen Plätzen. In Diepoldsau trafen sich gestern die RB U14 und 15 zum Fototermin mit gegenseitigem Kennenlernen. Nicht nur die meisten Spieler – vor allem in der U14 – sind neu, auch an der Bande hat es neue Gesichter. Bei der U14 stehen neuerdings Safet Dizdarevic und Ex-FC-Rebstein-Spieler Werner Baumgartner an der Bande. Die beiden ersetzen Leandro Simonelli und Lothar Bösch, die es ins Fürstentum gezogen hat.

Dizdarevic kommt aus St. Gallen und hat verschiedenste Stationen durchlaufen. Unter anderem arbeitete er als Nachwuchstrainer beim FCSG, bei Wil und dem Team Appenzellerland. Als Spieler war er in der zweithöchsten Liga in Bosnien aktiv. Er ist wie U15-Trainer Mani Hofstetter ein Verfechter des Offensivfussballs, nicht aber ohne die Defensive zu vernachlässigen. «Mein Ziel ist, meine Jungs konditionell, mental und technisch, so weit zu bringen, dass sie mit den anderen Teams in der Gruppe mithalten können. Die Tabelle ist zweitrangig, aber es wäre natürlich schön, wenn wir im vorderen Mittelfeld mithalten können.»

Wichtiger als die Resultate sind für ihn der Zusammenhalt im Team, das Kollektiv und der Charakter der Spieler.

Vom Spielfeld an die Bande

Ihm zur Seite steht Werner Baumgartner, der von den Teamverantwortlichen schon lange gedrängt wurde, in ihre Dienste zu treten. Nachdem er die Spielerhosen an den Nagel gehängt hat, habe er zugesagt. Baumgartner ist ein Glücksfall für den Teamchef. «Mit Werner Baumgartner habe ich das Glück einen Assistenten zu haben, der die gleiche Philosophie vertritt wie ich. Zwölf neue Spieler ins Team einzubauen ist eine Herausforderung, doch zusammen mit <Baumli> bin ich zuversichtlich, dass uns das gelingen wird», sagte der U14-Verantwortliche, der wie sein Kollege von der U15 Inhaber vom SFV-A-Diplom ist. Einen neuen Assistenten hat auch U15-Trainer Mani Hofstetter. Ihm zur Seite steht Madi Hadjadji, der aus der Nachwuchsabteilung vom FC St. Otmar zur RB U15 gestossen ist.

Gute Wahl getroffen

Hadjadji hat Erfahrung im Umgang mit jungen Spielern, nicht zuletzt darum, weil bis vor kurzem auch sein Sohn bei der U15 spielte. Dass Hofstetter, Hadjadji und Dizdarevic alle drei aus St. Gallen kommen, habe nichts mit dem FCSG zu tun. Das habe sich laut Geschäftsführer Koni Hungerbühler einfach so ergeben. Alle drei hätten sich auf die Ausschreibung hin beworben und man sei überzeugt, dreimal – mit Baumgartner zusammen sogar viermal – die richtige Wahl getroffen zu haben», sagte Geschäftsführer Koni Hungerbühler.

4-3-3-System

In beiden Teams wird aber nach den Vorgaben des FCSG, respektive dem Projekt «Future Champs», das unter der Federführung des FCSG läuft, trainiert (siehe auch Interview oben). Das heisst, beide Mannschaften spielen das 4-3-3-System.

Zu seiner alten Wirkungsstätte hat auch wieder Christoph Wild gefunden. Der ehemalige Co-Präsident, der fünf Jahre beim Liechtensteiner Verband wirkte, ist anstelle von Werner Zünd neu Chef Préformation. Bereits das vierte Jahr stellt sich René Rieser als Goalietrainer zur Verfügung.

RB U15 mit (v. l.) Trainer Mani Hofstetter und Assistent Madi Hadjadji, (vorne r.) Torwarttainer René Rieser, (hi. r.) Chef Préformation Christoph Wild. (Bilder: Mäx Hasler)

RB U15 mit (v. l.) Trainer Mani Hofstetter und Assistent Madi Hadjadji, (vorne r.) Torwarttainer René Rieser, (hi. r.) Chef Préformation Christoph Wild. (Bilder: Mäx Hasler)