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Keller und Torkel werden neu gebaut

BERNECK. Das Weingut Schmid Wetli AG in Berneck blickt mit Zuversicht in die Zukunft. Die Erfolgsgeschichte dieses traditionsreichen Weinhauses an der Tramstrasse erreicht einen weiteren Meilenstein: Gestern erfolgte der Spatenstich zum Neubau der Produktionshalle und des Weinkellers.
Bea Sutter
Gestern am Spatenstich: (v. l.) Karl Heinz Hehle (Gastro Vorarlberg), Markus Bänziger und Björn Lutze (Bänzigers Architektur AG), Walter Höhener (Gastro AR, Urnäsch), Kaspar Wetli jun., Dorli Schmid, Kaspar und Susanne Wetli (alle vier von Schmid Wetli), Jakob Schegg (Gemeindepräsident in Berneck), Reto Monsch (Alpha Rheintal Bank), Paul Klee (Bauingenieur), Josef Müller (Gastro St. Gallen) und Andreas Allenspach (Culinarium SG). (Bild: Bea Sutter)

Gestern am Spatenstich: (v. l.) Karl Heinz Hehle (Gastro Vorarlberg), Markus Bänziger und Björn Lutze (Bänzigers Architektur AG), Walter Höhener (Gastro AR, Urnäsch), Kaspar Wetli jun., Dorli Schmid, Kaspar und Susanne Wetli (alle vier von Schmid Wetli), Jakob Schegg (Gemeindepräsident in Berneck), Reto Monsch (Alpha Rheintal Bank), Paul Klee (Bauingenieur), Josef Müller (Gastro St. Gallen) und Andreas Allenspach (Culinarium SG). (Bild: Bea Sutter)

Im Weingut Schmid Wetli AG wird zukunftweisend investiert. Gestern erfolgte der Spatenstich zum Neubau der Produktionshalle und des Weinkellers. Geschäftsführer Kaspar Wetli stellte seine Ansprache unter den Titel «Aufbruch in die Zukunft». Zuerst richtete er aber kurz den Blick in die Vergangenheit, in jene Zeit, als Jakob Schmid 1970 den elterlichen Betrieb übernommen hatte.

1985 haben Dorli und Jakob Schmid Kaspar Wetli angefragt, ob er bereit wäre, eine Aktionärsgesellschaft mit zu begründen. Im folgenden Jahr wurden der neue Keller und die Abfüllerei in Betrieb genommen. Auch in die Rebhänge wurde kontinuierlich investiert, um effizienter produzieren zu können.

Moderates Wachstum

Die Lockerung der Importbeschränkungen hätte etlichen einheimischen Winzern viele Sorgen bereitet.

Schmid Wetli hielt dem steigenden Druck auf dem Markt mit Qualitätssteigerung, Innovation und Marketing stand. «Diese Entwicklung zeigte uns, dass ein moderates Wachstum der richtige Weg für unser Weingut ist», schloss Kaspar Wetli den Rückblick und leitete hinüber zum Ausblick. Um Raum zu schaffen für grössere Verarbeitungsmengen und neue Technologien einsetzen zu können, habe man sich bei Schmid Wetli entschlossen, den alten Torkel abzureissen und auf diesem Platz ein neues Produktions- und Kellereigebäude zu realisieren.

Inspiriert durch modere Kellereien im Südtirol und im Burgenland gingen dann die Bauherrschaft, das Team von Bänzigers Architektur AG und Bauingenieur Paul Klee ans Planen und Projektieren.

Markus Bänziger stellte gestern den geladenen Gästen anhand von Plänen den Neubau vor. Auf zwei Etagen bietet der schlichte Baukörper mehr als 700 Quadratmeter Nutzfläche. Im Untergeschoss sind Flaschenlager, Barriquekeller und Holzfasskeller untergebracht. Im Erdgeschoss befindet sich die Traubenanlieferungssstelle.

Grosszügige Räume und modernste Einrichtungen sorgen für Effizienz in der Produktion, Kelterei und Lagerung der Qualitätsweine.

Nachdem sich alle Anwesenden Gäste, worunter sich die Präsidenten der Gastro-Vereinigungen von St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Vorarlberg sowie des Culinariums befanden, ein Bild von dem modernen Produktions- und Kellereigebäudes gemacht hatten, begaben sich alle zum offiziellen Spatenstich nach draussen.

Weitsichtiges Unternehmen

Der Bernecker Gemeindepräsident, Jakob Schegg, würdigte die Weitsicht des Weinguts Schmid Wetli. Er unterstrich den Stellenwert, den der Weinbau seit Jahrhunderten in Berneck hat. Dass mit dem in diesem Hause produzierten Wein der Name Berneck über die Grenzen hinaus getragen wird, das sei dem Engagement der Familien Schmid und Wetli zu verdanken.

Nur dank dem innovativen Denken aller Generationen in diesem Hause ist es möglich, weiter in die Zukunft zu investieren. Jakob Schegg lobte die gute und professionelle Planung des Neubaus. Eine perfekte Baueingabe liess die Baubewilligung in einer Rekordzeit von nur 34 Tagen erfolgen. Ein solches Unternehmen in Berneck zu haben, erfülle die Gemeinde mit Freude und Stolz.

ostschweiz 26

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