Keller besuchte Wichenstein

OBERRIET. Im Rahmen einer Exkursion in die Region Rheintal und Werdenberg besuchte Regierungsrat Josef Keller das neugestaltete Oberrieter Naturschutzgebiet.

Max Pflüger
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Projektleiter Rolf Stieger (Mitte rechts) erläutert Gemeindepräsident Walter Hess, Regierungsrat Josef Keller und Alfred Brülisauer vom Amt für Natur, Jagd und Fischerei (von links) die ausgeführten Arbeiten. (Bild: Max Pflüger)

Projektleiter Rolf Stieger (Mitte rechts) erläutert Gemeindepräsident Walter Hess, Regierungsrat Josef Keller und Alfred Brülisauer vom Amt für Natur, Jagd und Fischerei (von links) die ausgeführten Arbeiten. (Bild: Max Pflüger)

Im Rahmen des Konjunkturpaketes 2009 unterstützten Bund und Kanton auch bauliche Massnahmen in den Naturschutzgebieten Wichenstein, Oberriet, im Raum Salez und in Plattis, Gemeinde Wartau. Gestern orientierte sich der zuständige Regierungsrat Josef Keller auf einer Exkursion über die getroffenen Massnahmen.

Im Gebiet Wichenstein löste der als Konjunkturimpuls gedachte Kostenbeitrag von Bund und Kanton ein Tiefbauvolumen in der Grössenordnung von annähernd einer halben Million Franken aus.

Der Beitrag der Gemeinde umfasst 15 Prozent der Bausumme, vom Rest übernimmt der Kanton rund einen Viertel, der Bund etwa drei Viertel.

Ausgeführt wurden im Wesentlichen Sanierungsarbeiten am Wichensteinersee sowie an der Grube Loo. Durch Verschiebung von einmal 4500 und einmal 1500 Kubikmeter Erdmasse wurden die Ost- und die Nordinsel im Wichensteinersee niedriger gestaltet und mit dem abgetragenen Erdmaterial die Uferzonen verflacht.

So sind biologisch wertvollere Flachwasserzonen entstanden, vor allem als Amphibienlaichplätze. Hier kommen die Erdkröte, der Teichfrosch, der Teichmolch, der Kammmolch und die Gelbbauchunke vor.

Gleichzeitig wurde der Abfluss des Wichensteinersees in die Grube Loo geöffnet und renaturiert. Das neue Ausflussbauwerk mit Senkschieber erlaubt eine gewisse Dynamik der Seespiegel. Der Wichensteinersee kann jetzt um 1.30 Meter gehoben oder abgesenkt werden.

Regierungsrat Josef Keller zeigte sich von dem Werk, das auch als Naherholungsgebiet für die Oberrieter eine grosse Bedeutung hat, sehr begeistert. Wörtlich meinte er: «Ich danke den Gemeindebehörden und den Verantwortlichen für die Planung und Ausführung, für die grosse Arbeit und das schöne Werk. Das Naturschutzgebiet Wichenstein bedeutet neue Lebensqualität für Tiere und Pflanzen, aber auch für die gesamte Bevölkerung.»

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