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Rico Kellenberger sitzt neu bei Bus Ostschweiz am Steuer

Rico Kellenberger ist am 1. Mai von Postauto Liechtenstein in die Geschäftsleitung von Bus Ostschweiz gewechselt. Dort gibt man dem Unternehmen just jetzt eine neue Führungsstruktur.
Max Tinner
Rico Kellenberger ist zu Bus Ostschweiz gewechselt, wo er am 1. Mai in der Geschäftsleitung die neu geschaffene Stelle des Leiters Produktion angetreten hat. (Bild: Max Tinner)

Rico Kellenberger ist zu Bus Ostschweiz gewechselt, wo er am 1. Mai in der Geschäftsleitung die neu geschaffene Stelle des Leiters Produktion angetreten hat. (Bild: Max Tinner)

Die Postauto-Krise beschert Bus Ostschweiz (BOS), der Muttergesellschaft von RTB Rheintal Bus, einen prominenten Zugang: Rico Kellenberger, der Geschäftsführer von Postauto Liechtenstein, wechselt in die Geschäftsleitung der BOS-Gruppe.

Postauto war 24 Jahre lang sein Leben

Kellenberger, der in Heerbrugg wohnt und dort im öffentlichen Leben stark engagiert ist, war seit 2012 Geschäftsführer von Postauto Liechtenstein. Davor hatte er während 17 Jahren leitende Funktionen in der Postauto, Region Ostschweiz. 24 Jahre bei Postauto – dafür lebte Kellenberger. Er hat sogar einen Postauto-Oldtimer gekauft, den er selbstverständlich auch fährt. Rico Kellenberger betont zwar, dass Postauto Liechtenstein von der Krise im Management von Postauto Schweiz nicht direkt betroffen ist – indirekt aber halt doch. Die Leitung von Postauto Liechtenstein wird neu organisiert und Kellenbergers Arbeit auf drei Leute aufgeteilt. «Für mich stimmte es so nicht mehr», sagt Kellenberger, der Postauto aber ohne Groll verlässt.

Der Zufall will es, dass Bus Ostschweiz just jetzt seine Führungsstruktur umbaut und Rico Kellenberger hier eine neu geschaffene Funktion in der Geschäftsleitung übernehmen darf. Er wird hier als Leiter Produktion für die Leistungserbringung in den Bereichen Betrieb und Werkstätten verantwortlich sein und sozusagen der «Innenminister» für Werkstätten und Betriebs­höfe. Als solcher steht er auch den rund 250 Chauffeuren vor.

Bus Ostschweiz reagiert mit dem Umbau seiner Führungsstruktur auf das fortschreitende Wachstum des Personentransportunternehmens. Nebst dem Betrieb der eigenen Linien mit der RTB Rheintal Bus (dem Stammbetrieb, der als Marke weitergeführt wird), Bus Sarganserland-Werdenberg sowie Wil Mobil sind in den letzten Jahren strategische Partnerschaften mit weiteren Betrieben dazu gekommen. Letztes Jahr etwa im Glarnerland. Und am 1. Juli wird Bus Ostschweiz die Geschäftsführung der Autokurse Oberthurgau übernehmen.

Modulares Wachstum ermöglichen

Mit der neuen Struktur will Bus Ostschweiz sich auf ein mögliches weiteres Wachstum vorbereiten. Weitere Partnerschaften könnten der bestehenden Organisation nun modular angegliedert werden, egal ob die Transportdienstleistungen selbst erbracht werden oder lediglich Managementaufgaben übernommen werden, erklärt Kellenberger.

Solche Dienstleistungen möchte Bus Ostschweiz vermehrt erbringen: «Es hilft uns, die Kosten pro gefahrenen Kilometer zu reduzieren.»

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