Keine weiteren Pläne nach der «Heimat»

In den letzten Tagen wurde die unterste Liegenschaft an der Schlossstrasse in Heerbrugg (auf Gemeindegebiet von Balgach) abgebrochen. Das baufällige Haus war bis vor wenigen Jahren bewohnt gewesen. Es gehörte zuletzt der Schmidheiny-Liegenschafts-Unternehmung CKU in Jona.

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Bilder: sc/gb

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In den letzten Tagen wurde die unterste Liegenschaft an der Schlossstrasse in Heerbrugg (auf Gemeindegebiet von Balgach) abgebrochen. Das baufällige Haus war bis vor wenigen Jahren bewohnt gewesen. Es gehörte zuletzt der Schmidheiny-Liegenschafts-Unternehmung CKU in Jona. Vor etwa hundert Jahren war dort bzw. im damaligen Anbau das Restaurant «zur Heimat», weiss der pensionierte Sekundarlehrer und Lokalhistoriker Walter Schedler, Heerbrugg. Etwa in den 1920er-Jahren und bis 1937 war dort der erste Heerbrugger Kindergarten, später dann die Mütterberatung sowie die Tuberkulosen-Fürsorgestelle. Den Abbruch organisiert hat die Unternehmung Hautle und Partner Architekten in Widnau. Es seien am Heerbrugger Schlosshügel «keine weiteren Planungen angedacht», sagte Geschäftsführer Urs Spirig auf Anfrage. Nebenbei erwähnte Spirig, dass in den frühen 1960er-Jahren in jenem Haus eine (fixe oder mobile) Röntgenanlage gewesen sei und dort im Rahmen der Tuberkulose-Vorsorge die ganze Rheintaler Bevölkerung sowie ganze Schulklassen zum Lungenröntgen hätten «antraben» müssen. (sc)