Keine Überraschungen

Die Gruppeneinteilungen für die kommende Fussballsaison in der 2. und 3. Liga stehen fest. Die Rheintaler treffen auf Altbekannte und wenige Neulinge.

Gerhard Huber
Drucken
Teilen

FUSSBALL. Jedes Jahr wird von Spielern und Betreuern mit Spannung und Interesse die Gruppenzuteilung für die Ligen zwei und drei erwartet. Wobei seit einigen Jahren die Rheintaler Kicker jeweils in einer Gruppe gesetzt sind. So ist sichergestellt, dass viele prestigeträchtige Derbies ausgetragen werden können. Doch welche Mannschaften aus dem St. Galler Umfeld werden sonst zugeteilt?

Widnau ersetzt Rebstein

In der 2. Liga, Gruppe 1, hat sich an der Anzahl der Rheintaler Clubs nichts verändert. Statt den in die 3. Liga abgestiegenen Rebsteinern kommt neu der FC Widnau aus der 2. Liga Interregio dazu.

So werden sich mit Altstätten, Au-Berneck, Montlingen und Widnau weiterhin vier Vereine aus der Region miteinander messen.

Neueinsteiger als starke Teams

Der Trainer des FC Altstätten, Adrian Brunner, schätzt die Neueinsteiger in der Liga, Bad Ragaz, Ruggell, Widnau und Mels, als starke Teams ein: «Bei Aufsteiger Bad Ragaz, der nach acht Jahren wieder den Sprung in die zweite Liga geschafft hat, kenne ich Trainer Thomas Good. Er hat die Fähigkeit, jeweils das Beste aus den Spielern herauszuholen.»

Brunner: «Start ist wichtig»

Weiter meint der Altstätter Übungsleiter: «Ruggell wird sich sicher entsprechend verstärken. Bei allen Neuen, also auch bei Widnau und Mels, wird entscheidend sein, ob sie am Anfang den Faden finden und Erfolgserlebnisse haben. Wenn sich Verunsicherung breit macht, dann wird es in dieser Liga für jeden sehr schwer.»

Auch für sein Team heisse dies, dass man zuerst weniger auf die anderen schaue, sondern auf sich selbst und die eigenen Aufgaben gut löse.»

Die Strafpunktekönige sind weg

Eine gute Nachricht für die Teams aus der 3. Liga, Gruppe 2, vorweg: Der KF Dardania St. Gallen, Strafpunktekönig und gefürchtete Holzfällertruppe, wurde heuer der Gruppe drei zugeteilt.

Stattdessen werden Diepoldsau, Rebstein, Rheineck, Rüthi und Widnau II neu auf den FC Besa aus St. Gallen treffen. Eine auch den Trainern der dritten Liga noch unbekannte Mannschaft, der allerdings auch der Ruf vorauseilt, nicht gerade zimperlich aufzutreten. Engelbert Hutter, Trainer beim FC Diepoldsau-Schmitter freut sich auf die vielen Derbies, die sich durch die Liganeulinge FC Rebstein und FC Widnau II ergeben werden: «Zwei kampfstarke Mannschaften, wobei sich die tatsächliche Stärke des FC Rebstein erst nach den Zu- und Abgängen einschätzen lassen wird.»

Spielpraxis sammeln

Weiter meint der Diepoldsauer Übungsleiter: «Und bei den Widnauern wird es darauf ankommen, wie viele Spieler der ersten Mannschaft beim «Zwoa» jeweils Spielpraxis sammeln.» Neu dabei, aber ein alter Bekannter ist der FC Wittenbach, der nach einer Pause wieder von der Gruppe 3 in die Gruppe 2 wechselt.

Die Gruppeneinteilungen der 2. und 3. Liga, Saison 2016/17, sehen folgendermassen aus: 2. Liga, Gruppe 1: FC Altstätten, FC Au-Berneck, FC Bad Ragaz, FC Buchs, FC Mels, FC Montlingen, FC Rapperswil-Jona II, FC Ruggell, US Schluein Ilanz, FC Vaduz II, FC Weesen, FC Widnau.

3. Liga, Gruppe 2: FC Appenzell, FC Besa, FC Diepoldsau-Schmitter, FC Goldach, FC Rebstein, FC Rheineck, FC Rüthi, FC Schaan, FC Staad, FC Teufen, FC Widnau II, FC Wittenbach.