Keine Punkte von Toggenburg

Nach dem erfolgreichen Saisonstart von letzter Woche mussten sich die Gators im zweiten Saisonspiel gegen United Toggenburg mit 0:4 geschlagen geben.

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Vergeblicher Kampf der Gators im Toggenburg: Simon Köppel (schwarz, Nr. 17) und Kevin Studach (am Ball, Nr. 4). (Bild: csp)

Vergeblicher Kampf der Gators im Toggenburg: Simon Köppel (schwarz, Nr. 17) und Kevin Studach (am Ball, Nr. 4). (Bild: csp)

Unihockey. Die Rheintaler wirkten vor allem in der Offensive etwas ideenlos und konnten trotz mehrheitlichem Ballbesitz die Gästeabwehr nicht knacken.

Gute Vorzeichen

Dabei standen die Vorzeichen zum zweiten Saisonspiel alles andere als schlecht. Gegen den Gegner aus Toggenburg konnten die Rheintaler zuletzt ganze fünf Mal als Sieger vom Feld gehen, und mit dem Score von 12:4 und 8:3 wurden die Toggenburger in den letzten beiden Auswärtspartien regelrecht vom Feld weggefegt.

Zudem traten die Rheintaler nach dem hart erkämpften Sieg gegen die Vipers mit viel Selbstvertrauen ins Spiel.

Kurz nach Anpfiff der Partie nahmen die Gastgeber sogleich ihre gewohnt defensive Spielweise ein. Mit allen fünf Spielern in der eigenen Platzhälfte stehend verbarrikadierten die Toggenburger ihr Tor. Eine unüberwindbare Barrikade für die Rheintaler, wie sich im weiteren Verlauf des Matches herausstellte. Die Gators waren bemüht, gefährliche Tormöglichkeiten zu kreieren.

Doch aufgrund der defensiven Spielhaltung der Heimmannschaft waren Torszenen eher Mangelware. Auch die Toggenburger taten sich zu Beginn etwas schwer in der Offensive und kamen selten zu Abschlüssen. Als das Spiel dahinzuplätschern drohte, gelang es den Toggenburgern doch noch, einen Vorstoss mit einem Drehschuss erfolgreich abzuschliessen: 1:0 zur Pause.

Schläfrige Partie

Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich nichts an der Spielweise. Die Toggenburger schläferten das Spiel mit ihrer Spielweise regelrecht ein und suchten den Erfolg mit blitzschnell ausgeführten Kontern.

Auch in dieser Phase waren die Gators mehrheitlich im Ballbesitz und konnten sich vermehrt in der gegnerischen Platzhälfte festsetzen. Trotzdem gelang es ihnen nicht recht, in die gefährliche Zone vor dem Toggenburger Tor zu kommen.

Und konn- ten die Gators die Heimabwehr doch überwinden, vernichtete der gegnerische Torhüter die guten Chancen mit seinen Paraden. Da sich auch die Abwehr der Gators in glänzender Form präsentierte, endete das zweite Drittel torlos.

Somit mussten die letzten 20 Minuten über den Ausgang der Partie entscheiden. Die Rheintaler wussten, dass ein erster Torerfolg für eine Wende des Spiels sorgen könnte.

Deshalb wurde nochmals alles versucht, der Gegner wurde bereits in dessen eigener Spielhälfte attackiert. Zum Leidwesen der Gators konnte Toggenburg jedoch nach einem Konter auf 2:0 davonziehen. Dennoch glaubten die Rheintaler immer noch an eine Kehrtwende des Spiels und agierten nun nur noch mit 2 Blöcken. Doch auch die neu formierten Linien konnten das Toggenburger Mauerwerk nicht bezwingen. Zwei weitere Kontertore kurz vor dem Ende des Spiels brachten dann die Entscheidung: 0:4.

Spannende Gruppe

Wie schon vor einer Woche liessen die Rheintaler vor allem in der Offensive ihre sonst so gewohnte Kaltblütigkeit vermissen. Diese gilt es jetzt in den nächsten Trainings wieder zurückzugewinnen, damit solche Spiele doch noch gewonnen werden können.

Bereits nach zwei gespielten Runden lassen die Resultate auf eine äusserst ausgeglichene Gruppe schliessen. Bis auf den Aufsteiger aus Herisau haben bis jetzt alle Teams Punkte liegen gelassen.

«Leichte Spiele» wird es in dieser Saison sicherlich nicht mehr geben, und es erfordert stets eine konzentrierte Leistung, um das Feld als Gewinner verlassen zu können. Eine solche müssen die Gators auch beim nächsten Heimspiel gegen Laupen an den Tag legen, wenn sie die lauf- und spielstarken Zürcher in die Knie zwingen wollen. (csp)