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Keine Niederlage, aber nur Zweiter

Mit fünf Siegen und einem Gestellten ist Marcel Kuster aus Altstätten der heimliche Sieger des Rheintal-Oberländischen Verbandsschwingfestes in Wangs.
Mäx Hasler
Marcel Kuster (vorne) trotzte Daniel Bösch einen Gestellten ab. (Bilder: Mäx Hasler)

Marcel Kuster (vorne) trotzte Daniel Bösch einen Gestellten ab. (Bilder: Mäx Hasler)

SCHWINGEN. An einem sportlichen Wettkampf gewinnt in der Regel der Beste. Nicht so bei den Regeln am Rheintal-Oberländischen Verbandsschwingfest. Denn derjenige Schwinger ohne Niederlage und fünf Siegen musste sich mit dem zweiten Rang zufriedengeben.

Minimaler Unterschied

Der trotzdem verdiente Schlussgang-Sieger Armon Orlik (ebenfalls fünf Siege) musste gegen Daniel Bösch einmal ins Sägemehl. Kuster hingegen trotzte Bösch einen Gestellten ab und vermasselte diesem vermeintlich den Schlussgang.

Der Unterschied zwischen Sieger Orlik 58.25 und Kuster 57.75 war: Orlik bekam für seine fünf Siege viermal die 10.00, Kuster viermal die 9.75. Damit Kuster zum Festsieger hätte ausgerufen werden können, hätten Orlik und Krähenbühl, der am Ende auf Rang 3a gewertet wurde, stellen müssen. Am Ende fehlten Kuster sozusagen 2,5 Minuten zum Festsieg, laut den Wertungsrichtern jedoch 0.5 Punkte. «Mir lief es heute gut und ich bin mehr als zufrieden mit dem zweiten Rang», so der Kommentar des «ungeschlagenen» Zweiten.

Abgebaut

Weniger zufrieden dürften die Vertreter des Schwingclubs Mittelrheintal sein. Zumindest die momentanen Aushängeschilder des Vereins. Der beste, Pascal Huber, der nach vier Gängen auf Platz 6a lag, klassierte sich mit drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen mit 55.50 Punkten auf Rang 8d. Huber zu seinem Abschneiden: «Ich muss mich selber an der Nase nehmen, heute wäre mehr drin gelegen.» Noch weiter nach hinten gereicht wurde Beda Coray, der nach vier Gängen mit drei Siegen und einem Gestellten auf Rang 2a lag. Der Altstätter musste zweimal ins Sägemehl und landete am Schluss mit 55.25 Punkten auf Rang 9c. Entsprechend sprach sein Gesicht beim Rangverlesen Bände.

Für vier war Feierabend

Drittbester Mittelrheintaler, mit einem ausgeglichenen Notenblatt, ist Fabian Ulmann aus Montlingen auf Rang 12g. Die gleiche Bilanz, aber Rang 13c, weist Manuel Litscher aus Sevelen aus, der bei den Rheintalern trainiert. Janosch Kobler, Kobelwald, Renato Peter, Lienz, und Markus Roth, Gais, belegen hintereinander die Ränge 13e, 13f und 14a. Auch noch sechs Gänge durfte Michael Schegg aus Oberriet bestreiten, der am Ende auf Rang 20d liegt.

Für Sämi und Michael Roth, Daniel Schegg aus Oberriet sowie Sandro Haltiner aus Balgach war nach vier Gängen Feierabend. Die Vier können sich damit trösten, dass in der Rangliste noch ein paar Kollegen hinter ihnen klassiert sind und dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist.

Beda Coray musste nach drei Siegen noch zweimal ins Sägemehl.

Beda Coray musste nach drei Siegen noch zweimal ins Sägemehl.

Von Janosch Kobler dürfte man in Zukunft noch hören.

Von Janosch Kobler dürfte man in Zukunft noch hören.

Pascal Huber ist auf Rang 8d der beste Mittelrheintaler.

Pascal Huber ist auf Rang 8d der beste Mittelrheintaler.

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