Keine Geschenke für Gators

Zum Start der Rückrunde der 2. Liga Grossfeld haben die Gators-Frauen in zwei Spielen einen Punkt geholt.

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UNIHOCKEY. Die Gators konnten sich optimal auf den ersten Match in Wängi gegen Favorit Nesslau vorbereiten. Von Beginn an war zu sehen, dass der Kantonsrivale nur schwer zu schlagen sein wird. Unverhofft, aber nicht unverdient gingen die Gators in der 8. Minute durch Bianca Handl in Führung. Es kam noch besser. Eine Co-Produktion von Jenny Schawalder und Livia Rohner führte gar zum 2:0. Die Rheintalerinnen setzten die Vorgaben der Trainer gut um und hatten mit Ariane Guler einen sicheren Rückhalt im Tor. Doch in der 15. Minute war sie beim Anschlusstreffer machtlos.

Überraschender Punktgewinn

Nach der Pause machte Nesslau vehement Druck, die Toggenburgerinnen waren dabei aber erfolglos. Im Gegenteil: Um ein Haar hätten die Rheintalerinnen das 3:1 erzielt. So wurden die Gators dafür bestraft, dass sie vor dem eigenen Tor zu wenig konsequent agierten: Nesslau kam aus dem Slot zum Ausgleich. In der 26. Minute bot sich den Gators die Chance, im Powerplay zu punkten. Trotz guter Chancen nutzten sie die Überzahl aber nicht aus. 20 Sekunden vor Schluss hatten die Gators bei einem Freistoss nochmals die Gelegenheit zur Führung, doch der Erfolg blieb aus. Die Gators mussten schliesslich froh sein, den einen Punkt nicht noch zu verlieren: Eine Nesslauerin luchste den Gators den Ball ab und lief allein auf Keeper Guler zu. Sie wurde von Mirjam Durot aber noch entscheidend am Abschluss gestört. So resultierte ein bejubelter Punkt gegen den Tabellenzweiten.

Aufgeholt und wieder verloren

Mit Gastgeber Wängi hatten die Gators-Frauen einen weiteren Gegner aus der Spitzengruppe. Das Spiel begann mit schnellen Spielzügen auf beiden Seiten. Zu leicht liess sich die Gators-Defensive durch den Kampfgeist des Heimteams aus der Ruhe bringen. Obschon sie auch Chancen besassen, lagen die Rheintalerinnen zur Pause 0:2 zurück. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gators leichte Vorteile: Margarita Valhermoso gelang per Weitschuss der Anschlusstreffer. Nur drei Minuten später war die Freude sogar noch grösser, als Mirjam Durot mit einem Weitschuss gar das 2:2 erzielte. Doch Wängi konnte schon beim nächsten Freistoss wieder in Führung gehen. Die Gators gaben sich noch nicht geschlagen, ihre Chancen machten aber die Torhüterin oder das Torgehäuse zunichte. Die letzten fünf Minuten des Spiels gehörten wieder dem Heimteam, das so noch auf 5:2 davonzog. Das klare Resultat widerspiegelt nicht ganz die Kräfteverhältnisse auf dem Feld. Die Thurgauerinnen wussten die Schlussoffensive der Gators eiskalt auszunutzen. (mdu)

Gators: Mirjam Durot, Jenny Schawalder, Livia Rohner, Sarina Hutter, Joane Studach, Margarita Valhermoso, Sarah Schmidhauser, Bianca Handl, Mélanie Sutter, Angela Krucker, Mélanie Durot, Camille Vogel, Alexandra Ziegler, Katharina König, Fernanda König, Julia Sieber, Ariane Guler. Es fehlten: Susanne Zünd, Rahel Fritsche, Tanja Hartmann, F. Köppel. Coaching: Kevin Tanner, Martin Bettinaglio.