Kriessner hat an Ringer-EM keine Chance gegen russischen Weltmeister

Ramon Betschart und Andreas Vetsch sind an der Europameisterschaft ausgeschieden.

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Ramon Betschart traf mit Alexandr Komarov in der ersten Runde auf den Weltmeister aller Nachwuchsstufen.

Ramon Betschart traf mit Alexandr Komarov in der ersten Runde auf den Weltmeister aller Nachwuchsstufen.

Bild: Gerhard Remus

(rem) Den Kriessner Ramon Betschart (87 kg) erwartete im Greco an der EM in Rom der Überflieger im russischen Team, Alexandr Komarov. Der fast gleichaltrige Russe war bisher jeweils Weltmeister in allen Kadetten- und Junioren-Jahrgängen und schaffte sehr schnell den Anschluss an die Weltspitze. Er hat sich in der russischen Mannschaftsphalanx etabliert.

Der Rheintaler bemühte sich, war aber chancenlos. Seine Technische Niederlage ohne eigenen Punktgewinn war nach 2,5 Minuten besiegelt. Die Experten vor Ort, in der Wettkampfstätte des Olympischen Zentrums für die Kampfsportarten der Italiener, gingen davon aus, dass der Russe den Final erreichte, was gleichbedeutend die Hoffnungsrunde für Betschart bedeuten würde. Allerdings verlor der Russe im Halbfinal gegen den Ukrainer Semen Novikov, der danach den Titel holte.

Vetsch konnte nicht an die gute WM 2019 anschliessen

Die Hoffnungen von Andreas Vetsch (70 kg) sind auch geplatzt. Er verlor den Auftaktkampf gegen Aleksandrs Jurkjans mit 1:5. Da dieser im Viertelfinal am Weissrussen Aliaksandr Liavonchyk scheiterte, bedeutete dies für den Rheintaler vom RC Oberriet-Grabs das Aus.

Den beiden weiteren Schweizer Vertretern Dimitar Sandov (60 kg, Martigny) und von Euw (97 kg, Brunnen) erging es ebenso. Für die kommenden Qualifikationen zu den Olympischen Spielen muss noch ein Stück Arbeit geleistet werden. Der dritte Rheintaler, allerdings im Freistil, Marc Dietsche, geht am Wochenende auf die Matten in Rom/Ostia.