Kein Kandidat fürs Schulpräsidium

Die Arbeitnehmervereinigung Oberegg (AVO) präsentierte anlässlich ihrer Hauptversammlung Anwärter für Schulrat und Kirchenverwaltung.

Rolf Rechsteiner
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Die Arbeitnehmervereinigung Oberegg kann vier Kandidaten vorschlagen. Für den Schulrat Claudia Enzler-Breu, Roland Klee und Peter Räss-Candrian, für die Kirchenverwaltung Thomas Ulmann-Küng (von links). (Bilder: pd)

Die Arbeitnehmervereinigung Oberegg kann vier Kandidaten vorschlagen. Für den Schulrat Claudia Enzler-Breu, Roland Klee und Peter Räss-Candrian, für die Kirchenverwaltung Thomas Ulmann-Küng (von links). (Bilder: pd)

oberegg. Kampfwahlen seien definitiv Geschichte in Oberegg, erklärte AVO-Präsident Markus Ulmann vor 23 Mitgliedern. Man treibe sich seit Monaten mit der Kandidatensuche um – gemeinsam mit dem Gewerbeverein und der politischen Bauernvereinigung. Es herrsche eine Art Ausnahmezustand, denn dass gleich vier Amtsinhaber im selben Gremium ersetzt werden müssen, ist selten.

Präsidentenstuhl wenig begehrt

Tatsächlich habe sich für das Präsidentenamt bis heute niemand erwärmen können, berichtete Ulmann. Man habe etliche Leute angefragt innerhalb der AVO, aber auch Externe auf Tips von Mitgliedern hin. Dabei sei mit offenen Karten gespielt worden: Der Präsident oder die Präsidentin muss auch während des Tages punktuell abkömmlich sein; erwartet werden Führungsqualitäten und ein gewisses Mass an Flexibilität.

«Uns rennt die Zeit davon», sagte Ulmann. Am 8. April findet die Schulgemeinde statt, und das Präsidium wird nach Reglement direkt ins Amt gewählt – wie auch der Schulpfleger, der sich im ersten Amtsjahr ausgezeichnet eingearbeitet hat. Der Umweg über eine Selbstkonstituierung des Gremiums sei also nicht denkbar. Von den drei verbleibenden Mitgliedern kann sich keines zur Verfügung stellen aus persönlichen oder beruflichen Gründen. Immerhin konnten vier Kandidaten für die «gewöhnlichen» Sitze gefunden werden. Bereitschaft zur Mitarbeit im Schulrat haben drei Personen signalisiert. Claudia Enzler-Breu, Schwellmühlestrasse 3, stellte sich der Versammlung persönlich vor. Sie ist Mutter von 7-jährigen Zwillingen und bekundet grosses Interesse an den Geschicken der Schule. Weiter wurden aus den eigenen Reihen Peter Räss-Candrian aus Büriswilen als möglicher Sachverständiger Liegenschaften und Roland Klee vom Kellenberg als Kandidat der Bauernvereinigung vorgestellt. Alle drei Kandidaten erhielten einhellige Unterstützung. Auch die Lücke in der Kirchenverwaltung, entstanden durch die Demission von Tim Haas, lässt sich füllen. Thomas Ulmann-Küng, seit sechs Jahren Mitglied des Pfarreirates, hat sich bereit erklärt, die Aufgabe wahrzunehmen. Für die Vakanz im Vermittleramt stellt sich alt Kantonsrichter Röbi Bischofberger-Breu zur Verfügung.

AVO mit 115 Mitgliedern

Die AVO zählt mittlerweile 115 Mitglieder. Der Vorstand und die RPK wurden in aktueller Besetzung bestätigt, der Kassierin Entlastung erteilt. Sie legte ein positives Rechnungsergebnis vor und sieht für das kommende Jahr ein leichtes Defizit vor, verursacht durch Inseratekosten im Zuge der Gesamterneuerungswahlen. Der Jahresbeitrag wurde bei 30 Franken für Ehepaare / 20 Franken für Einzelpersonen belassen.

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