Kein Gegentor zugelassen: Gastgeber FC Widnau bleibt Favorit

Der FC Widnau ist am Alpha-Cup bisher die beste Mannschaft – aus mehreren Gründen.

Remo Zollinger
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Andreas Lo Re (am Ball) erzielte gegen Rheineck in 40 Minuten vier Tore.

Andreas Lo Re (am Ball) erzielte gegen Rheineck in 40 Minuten vier Tore.

Bild: Remo Zollinger

5:0 gegen Diepoldsau, 8:0 gegen Rheineck: Widnaus erste Mannschaft hat am ersten Wochenende des Heimturniers ein Offensivfeuerwerk gezündet und kein Gegentor zugelassen.

Die Hafner-Elf hat die Favoritenrolle zementiert, die sie aus mehreren Gründen hat. Einer ist, dass Widnau das am höchsten spielende Team des Turniers ist – kein anderes spielt interregional. Zudem schien das Gefüge zu stimmen, besonders die wirbligen Offensivkräfte glänzten individuell und zusammen. Andreas Lo Re kam gegen Rheineck zur Pause, erzielte dann vier Tore. Noah Massari zog in der Mitte die Fäden, als würde er die Gegner einfach links liegen lassen können. Giuliano Lamorte bewarb sich mit Leistungen wie gegen Rheineck für eine Nomination in der Startelf.

Ein weiterer Grund ist, dass Widnau zwei Wochen früher in die Meisterschaft startet als die Gegner und darum in der Vorbereitung schon weiter ist. Der Ligabetrieb wird natürlich wieder ganz anders – am Alpha-Cup scheint Widnau jedoch konkurrenzlos zu sein.

Unterrheintaler Duell um Finaleinzug in Gruppe B

Betrachtet man die Rangliste, ist Au-Berneck der erste Konkurrent. Die Degern-Elf zeigte gute Leistungen und siegte zweimal. Im letzten Gruppenspiel kommt es zu einem Halbfinal: Au-Berneck duelliert sich am Samstag mit dem FC St.Margrethen (vier Punkte) um den Einzug ins Endspiel. Der Gegner dort wird wohl Widnau heissen – der FCW könnte sich beim Torverhältnis von 13:0 wohl selbst eine Niederlage gegen Montlingen erlauben, ohne den Finalplatz aufs Spiel zu setzen.

Die beiden Zweitklassierten, St.Margrethen und Montlingen, deuteten ihre Qualitäten am ersten Turnierwochenende an, überzeugten aber nicht restlos. Die Oberrheintaler unterlagen eher überraschend dem FC Rheineck (der trotz 0:8 gegen Widnau noch absolut intakte Chancen auf den dritten Turnierrang hat), die Unterrheintaler spielten trotz Favoritenrolle gegen Rebstein in einem ausgeglichenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten nur 0:0.

Der FC Rebstein, der dieses Wochenende auch an der Dorffasnacht im Einsatz steht, trifft im letzten Gruppenspiel auf die zweite Garde des FC Widnau. Gewinnt der FCR gegen den Ligakonkurrenten, muss er am Sonntagvormittag nochmals ran – verliert er, spielt Widnau II um den fünften Rang.

14. Widnauer Alpha-Cup

Ranglisten (je 2 Spiele) – Gruppe A: 1. Widnau 6 (13:0), 2. Montlingen 3 (6:3), 3. Rhein­eck 3 (3:10), 4. Diepoldsau 0 (0:9). Gruppe B: 1. Au-Berneck 6 (5:2), 2. St.Margrethen 4 (2:1), 3. Rebstein 1 (1:2), 4. Widnau II 0 (2:5).

Samstag, 15. Februar: 10.30 Uhr Diepoldsau – Rheineck, 12.10 Rebstein – Widnau II, 13.50 Widnau – Montlingen, 15.30 Au-Berneck – St.Margrethen.

Sonntag, 16. Februar: 11.30 Uhr Spiel um Platz 5, 13.15 Spiel um Platz 3, 15.00 Final.