KEHRICHTABFUHR: AUSNAHME IN ALTENRHEINKEHRICHTABFUHR: AUSNAHME IN ALTENRHEIN: Reservoir wird saniert

Das Reservoir beim Steinig Tisch wurde 1930 erstellt und ist somit 87 Jahre alt. Es hat die erwartete Lebensdauer von 80 Jahren überschritten und muss erneuert werden.

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Der Neubau soll knapp unterhalb der heutigen Anlage erstellt werden. (Bild: gk)

Der Neubau soll knapp unterhalb der heutigen Anlage erstellt werden. (Bild: gk)

Die alte Bausubstanz des Re­servoirs genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Ebenso entsprechen Hygiene, Arbeitssicherheit oder Überwachung der Anlage nicht mehr den heutigen Standards. Die Sanierung stellt nach Ansicht des Gemeinderates eine dringliche und gebundene Aufgabe der Gemeinde dar. Der Rat hat dem Sanierungsprojekt zugestimmt und die Kosten, gestützt auf die Finanzkompetenz des Rates, genehmigt.

Das Reservoir Steinig Tisch soll nicht nur saniert, sondern erneuert und vergrössert werden. Während das heutige Reservoir ausschliesslich der Wasserlieferung an die Nachbar-Wasserversorgung Lutzenberg dient, soll die neue und grössere Anlage zusammen mit dem bestehenden Reservoir Haselriet auch der Versorgung der Hauptdruckzone (Thal, Buriet, Buechberg, Altenrhein, Staad) dienen. Durch diese redundante Lösung kann auf das ebenfalls sanierungsbedürftige Reservoir Brunnenacker sowie auf das Reservoir Haufen verzichtet werden.

Baukosten betragen etwa 1,7 Mio. Franken

Der Neubau soll knapp unterhalb der heutigen Anlage erstellt werden. Es wird ein grösstenteils überdecktes Betonbauwerk mit zwei Speicherkammern, einem Rohrkeller sowie einem Werkraum entstehen. Im Bereich des Neubaus müssen die Anschlussleitungen für Trink-, Meteor- und Schmutzwasser sowie Strom und Steuerkabel neu erstellt werden. Der Türliweg wird mittels Betonsteinen saniert und verbreitert; er dient zukünftig als Zufahrt zum Reservoir. Die Fachleute rechnen mit einer Bauzeit von 1,5 Jahren, also bis etwa Herbst 2019. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 1,7 Mio. Franken. Von der Ge­bäudeversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen ist mit einem Beitrag im Umfang von 10 % zu rechnen. Der Betrag ist in der ­Investitionsrechnung 2018 der Wasserversorgung enthalten und belastet den allgemeinen Gemeindehaushalt nicht.

Sabrina Graf aus Diepoldsau arbeitet seit Mitte November, befristet bis Mitte Februar 2018, für die Sozialen Dienste Thal. Sie vertritt während dieser Zeit Sandra Rohner, die einen bewilligten, unbezahlten Urlaub antrat. Sabrina Graf leitete früher die Sozialen Dienste der Gemeinde Bad Ragaz und ist als Ausbildnerin im Sozialwesen tätig.

Das Arbeits- und Aufgabengebiet der Sozialen Dienste, dem gemeinsamen Sozialamt der ­Gemeinde Thal und der Stadt Rhein­eck, wächst stetig. Nebst einer markanten Zunahme an Fällen nimmt auch deren Komplexität zu. Die Mitarbeitenden sind nicht nur in der Sozialhilfe, sondern in zunehmendem Masse auch im Alimenten-, Asyl- und Flüchtlingswesen tätig. Daneben erfüllen sie Aufgaben als Informations-, Beratungs- und Koordinationsstelle. Nach einer Überprüfung der Stellenbesetzung und der damit verbundenen Aufgaben stimmten sowohl der Gemeinderat Thal wie auch der Stadtrat Rheineck einer Stellenerweiterung zu. Die Sozialen Dienste werden ab Februar 2018 um 50 Stellenprozente erhöht.

Die Gemeinde hat Arbeiten vergeben: Die Werkleitungen an der Buechbergstrasse 4 bis 4a sind sanierungsbedürftig und wurden seitens der Werke ersetzt. In diesem Zusammenhang wird die Strasse im Abschnitt Friedhof Buechen bis Kapellweg neu erstellt; der Belag wird auf dem gesamten Abschnitt erneuert. Gestützt auf die erfolgte Submission vergab der Rat diese Strassenbauarbeiten an die Firma Morant AG, St. Gallen. Im Gebiet Buriet muss die Gemeindestrasse 2. Klasse saniert werden. Gleichzeitig werden die Werk­leitungen erneuert. Die Tiefbau- und Strassenarbeiten wurden durch den Rat – nach erfolgter Submission – an die Firma Cellere AG, St. Margrethen, vergeben.

Die gemeinderätliche Finanzkontrolle, bestehend aus den Ratsmitgliedern Sandra Bischof-Cavelty und Ernst Höchner, führte auf allen Ämtern der Gemeindeverwaltung am 6. November eine unangemeldete Kontrolle durch. Die Räte konnten feststellen, dass die Buchhaltung nachgeführt ist und die kontrollierten Bestände in Kassen, PC- und Bankkonti ausnahmslos mit den Buchsaldi übereinstimmen. Anhand von Stichproben wurde zudem die Übereinstimmung von Einträgen in der Buchhaltung mit den dazugehörigen Belegen geprüft. (gk)

Bauabrechnungen der Gemeinde

Thal Für folgende Bauwerke der Gemeinde liegen die Abrechnungen vor: Brücke Finslergut – Der Ersatz der Brücke beim Finslergut, Thal, konnte mit einem Gesamtaufwand von 236221 Franken abgeschlossen werden. Dies sind 103778 Franken Minderaufwendungen gegenüber dem Voranschlag. Der Hauptgrund für den Besserabschluss liegt im Umstand, dass die Pfahlfundationen nicht im geplanten Ausmass benötigt wurden.

Meteorwasserkanal – Der Neubau des Meteorwasserkanals an der Dornierstrasse in Altenrhein konnte mit Gesamtkosten von 74056 Franken abgeschlossen werden. Gegenüber dem Kostenvoranschlag von 80000 Franken entspricht dies einem Minderaufwand von 5944 Franken.

Rebenkanal – Auch beim Neubau des Rebenkanals entlang dem Weinbergweg in Thal musste das Budget von 80000 Franken nicht voll ausgeschöpft werden. Aus den Arbeiten resultierten Aufwendungen von 57998 Franken und somit 22002 Franken weniger als vorgesehen.

Entwässerung Risegg – Im Gebiet Risegg wurde in zwei Etappen (2013 und 2017) die Entwässerung realisiert. Im Total stand der Betrag von 410000 Franken für diese Sanierung zur Verfügung. Die Bauabrechnung zeigt nun Nettokosten von lediglich 362533 Franken; damit resultiert ein Minderaufwand von 47467 Franken.

Werkhof Staad – Für die Sanierung des Werkhof-Dachs stand ein Betrag von 250000 Franken zur Verfügung. Die Arbeiten wurden nun mit Gesamtkosten von 232914 Franken und somit 17086 Franken unter Voranschlag abgeschlossen.

Der Thaler Gemeinderat dankt den Mitarbeitern des Bauamts und allen weiteren involvierten Personen in einer Mitteilung für den sorgfältigen Umgang mit den Investitionsgeldern und die erfolgreichen Bemühungen, die bewilligten Bauprojekte innerhalb der Kostenvoranschläge abzuschliessen. (gk)

Im Dorf Altenrhein ist der Montag der ordentliche Abfuhrtag. Am Montag, 25. Dezember 2017, findet aus verständlichen Gründen keine Abfuhr statt. Diese wird auf Freitag, 22. Dezember 2017, vorverschoben. Die Einwohnerschaft in Altenrhein wird gebeten, von dieser Änderung Kenntnis zu nehmen. (gk)