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Kaum Bedarf an «Naherholung Kloteren»

Am zweiten Workshop, diesmal in der Mehrzweckhalle Bünt, nahmen über 100 Bürgerinnen und Bürger teil. Rege diskutiert haben die meisten über Landwirtschaftsboden sowie Ausbau und Gestaltung der Bäche.
Kurt Latzer
Die Begeisterung für «Naherholung Kloteren» hielt sich in Grenzen. Die meisten Gäste sagten dem Landschaftsarchitekten Martin Brunner (links), es brauche nicht noch mehr Naherholung. (Bild: Kurt Latzer)

Die Begeisterung für «Naherholung Kloteren» hielt sich in Grenzen. Die meisten Gäste sagten dem Landschaftsarchitekten Martin Brunner (links), es brauche nicht noch mehr Naherholung. (Bild: Kurt Latzer)

«Littenbach-Äächeli – gemeinsam nachhaltig sicher» lautet der Leitsatz des Hochwasserschutzprojektes zwischen Berneck, Au und Heerbrugg. Um für das Auflageprojekt möglichst viele Stimmen aus der Bevölkerung einzufangen, führen die Politischen Gemeinden Au und Berneck Workshops durch. Am Mittwoch fand in der Mehrzweckhalle Bünt der zweite dieser Anlässe statt. Vier Experten referierten über die geplante Entlastung des Littenbachs zwischen Schlossbrugg und dem Gebiet Kloteren, Retentionen, Bodenverbesserungen sowie Naherholung im Gebiet Kloteren. Nach den Ausführungen der Fachleute konnten sich die Gäste an den einzelnen Posten zum Geplanten äussern und Fragen stellen.

Das Fazit der Experten: Am meisten wollten die Gäste über den Ausbau des Ächeli wissen, die Ablagerungen im Gerinne und den Unterhalt des Baches.Der Landschaftsarchitekt fasste den Input der Besucherinnen und Besucher zum Thema Naherholung Kloteren zusammen und sagte: «Wie mehrheitlich zu hören war, ist der Bedarf an Naherholung nicht gross. Man möchte nicht noch mehr Leute im Gebiet haben.» Viele Fragen hätten im Zusammenhang mit der Gestaltung der Gewässer gestanden. Beim Posten Boden und Melioration ging es mehrheitlich um die Beschaffenheit des Untergrundes, Ertragsausfälle und zu erwartende Entschädigungen. Die Planer sagten, es sei damit zu rechnen, dass die als Rückhaltebecken vorgesehene Fläche zwischen Berneck und Heerbrugg innerhalb von 100 Jahren zwei- bis viermal unter Wasser steht. Der Boden sei danach über mehrere Monate für die Landwirtschaft nicht nutzbar. Weil der Bernecker Landwirt Hermann Ritz um seine Existenz bangt und seine Felder nicht als Überflutungsflächen sehen möchte, übergab er Bruno Seelos, Gemeindepräsident von Berneck, einen Fragenkatalog. Ritz möchte Antworten zu Punkten wie etwa Schutz des Eigentums und Grösse der in Zukunft noch nutzbaren Flächen.

Das Interesse an den Projekten zur Hochwassersicherheit entlang des Littenbachs ist gross, die Zusammenarbeit zwischen den beiden politischen Gemeinden wird von der Mehrheit der Leute beim Workshop als gut bezeichnet.

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