Katholisch Rheineck hat zwei Kandidaten gefunden

RHEINECK. An den Erneuerungswahlen im Katholischen Konfessionsteil am 13. September fand die Katholische Kirchgemeinde Rheineck mit Hans Schmidt einen neuen Präsidenten. Jedoch blieben zwei frei gewordene Sitze im Verwaltungsrat vakant, es gab keine Kandidaturen.

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RHEINECK. An den Erneuerungswahlen im Katholischen Konfessionsteil am 13. September fand die Katholische Kirchgemeinde Rheineck mit Hans Schmidt einen neuen Präsidenten. Jedoch blieben zwei frei gewordene Sitze im Verwaltungsrat vakant, es gab keine Kandidaturen.

Am Sonntag, 8. November, findet der nun nötige zweite Wahlgang statt.

Kandidaten in letzter Minute

Inzwischen wurden ein Kandidat und eine Kandidatin gefunden. Der Kirchenverwaltungsrat lud die Kirchbürger vergangene Woche zu einem Informationsanlass ein. Kurz vorher wurde bereits Jeanine Künzle als Kandidatin gewonnen. Die 25-jährige Treuhänderin mit eidg. Fachausweis stellte sich an diesem Abend vor. Mit ihrem beruflichen Fachwissen ist sie als Pflegerin geeignet. Die Anwesenden honorierten die Bereitschaft der jungen Frau für die Kandidatur mit Applaus. Am Wochenende erklärte sich Boris Schmid bereit, sich zum Beisitzer wählen zu lassen und das Aktuariat zu übernehmen. Er ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder. Er arbeitet als Qualitätsleiter in einer Medizintechnik-Firma im oberen Rheintal. Nach knapp zehn Jahren Auslandaufenthalt kehrte Boris Schmid im September, wie schon zuvor seine Familie, ins Städtli Rheineck zurück. Bevor er das Rheintal im Jahr 2006 verlassen hatte, war er als Präsident der GPK der katholischen Kirchgemeinde sowie als Schul- und Gemeinderat tätig.

Kurator einsetzen

Präsidentin Rosmarie Lutz durfte am Infoabend unter anderem Administrationsrat Lothar Bandel aus Montlingen begrüssen. Er ist für die Kirchgemeinde Rheineck und deren Aufsicht zuständig. Lothar Bandel stellte mehrere mögliche Szenarien vor, sollte am 8. November kein Beisitzer gewählt werden. Es folgte eine angeregte Diskussion über die mögliche Einsetzung eines Kurators oder anderer Verwaltungsmodelle.

Zum Schluss wies die Versammlungsleiterin darauf hin, dass in den nächsten Tagen die Wahlunterlagen bei den Stimmbürgern eintreffen werden. Der Kirchenverwaltungsrat empfiehlt den Stimmbürgern, die Namen beider Kandidierenden aufzuschreiben und anzukreuzen. Beim zweiten Wahlgang gilt das einfache Mehr. Namen allfälliger weiterer Kandidaten, die der Verwaltung gemeldet werden, werden im amtlichen Publikationsorgan, im Anschlagkasten bei der Kirche und auf der Homepage publiziert. (pd/vdl)