Kastenbahn: Fieberhafte Suche nach Unfallursache

Die Seilbahn auf den Hohen Kasten steht zwei Wochen nach dem Unfall immer noch still. Die Unfallursache ist noch nicht bekannt.

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Brülisau. Die beschädigten Kabinen, der Pendelarm und das Laufwerk seien zur Untersuchung an die Produzenten geschickt worden, sagt Martin Fässler, Geschäftsführer der Luftseilbahn Brülisau–Hoher Kasten. Am 24. März waren die beiden Kabinen bei Revisionsarbeiten ungebremst in die Stationen gekracht. Der Unfall wird vom Bundesamt für Verkehr untersucht. In rund zwei Wochen erwarteten die Bahnbetreiber erste Resultate, sagte Fässler. Die Fahrtenschreiber seien bereits ausgewertet.

Nähere Angaben dazu wollte er jedoch nicht machen. Dem schwerverletzten Mitarbeiter geht es besser, doch er hat zum Unfall noch nicht befragt werden können.

Bei der Bahn arbeiten sieben Festangestellte und elf Mitarbeiter im Stundenlohn. Wegen des Unfalls reichte die Bahn ein Gesuch für Kurzarbeit ein. Derzeit klärt die Bahn ab, ob das Restaurant auf dem Hohen Kasten nach der Schneeschmelze im Mai geöffnet werden kann. Der 1795 Meter hohe Berg kann zu Fuss in rund eineinhalb Stunden erreicht werden. (sda)