Karatelehrer als Schiedsrichter am Weltcup

KARATE. Anlässlich des Wado-Kai-Karate-Do-Weltcups Mitte August reiste die SWKO (Swiss Wadokai Karatedo Organization)-Delegation für zwei Wochen nach Nagoya, Japan. Mit dabei war auch Mislim Imeroski, selbst passionierter Karateka und Leiter der Karateschule Altstätten.

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Mislim Imeroski durfte sogar einige Finals leiten. (Bild: pd)

Mislim Imeroski durfte sogar einige Finals leiten. (Bild: pd)

KARATE. Anlässlich des Wado-Kai-Karate-Do-Weltcups Mitte August reiste die SWKO (Swiss Wadokai Karatedo Organization)-Delegation für zwei Wochen nach Nagoya, Japan. Mit dabei war auch Mislim Imeroski, selbst passionierter Karateka und Leiter der Karateschule Altstätten.

An den Tagen vor dem Wettkampf durfte Imeroski mit zahlreichen Grossmeistern aus der ganzen Welt (beispielsweise Grossmeister Takagi, 8. Dan, der als der beste Karatetechniker gilt) ein besonders intensives Karatetraining besuchen. Dabei konnte er viele neue Erfahrungen sammeln, die er in seiner Karateschule weitergeben möchte. Da Mislim Imeroski die obligatorische Schiedsrichterprüfung mit Erfolg bestand, konnte er sowohl beim Kumite (Zweikampf) als auch bei Kata (Schattenkampf) zahlreiche Begegnungen, darunter auch einige Finals, richten. Dies sei, so Imeroski, ein unvergessliches, aber leider viel zu seltenes Erlebnis. Besonders schön sei auch gewesen, dass die Schweizer Sportlerinnen und Sportler trotz grosser Konkurrenz aus fast 30 Ländern so erfolgreich waren wie noch nie. Gleich zwei Bronze-, eine Silber- und sogar eine Goldmedaille erzielten die hiesigen Athleten. (pd)