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Kantonale Vorprüfung mit Bravour gemeistert

Das Bebauungsprojekt für das Hasler-Areal an zentraler Dorflage kommt voran. Die Planauflage und das Baugesuch sollen im Frühjahr parallel erfolgen. Auf der Industriebrache sind mehrere Wohnhäuser geplant.

Konkret geht es um die Parzellen 519, 520 und 521, die sich im Besitz Kurt Forsters (519) und der Hasler Textil Immobilien AG befinden. Die Grundstücke an der Wäselistrasse/Ecke Kirchgass gehören zur Kernzone und unterliegen dem Ortsbildschutz. Von Beginn an haben die Investoren, die Architekten, die Gemeindevertreter und das Amt für Denkmalschutz zusammen am Sondernutzungsplan gearbeitet. Im November 2017 hatte die Gemeinde die Bevölkerung im Rahmen eines Infoanlasses über die Bebauungspläne auf dem Areal der Hasler Textil AG an der Wäseli-strasse informiert.

Architekt Jesco Hutter (Baumschlager Hutter Partners, Heerbrugg) zeigt sich sehr erfreut über die jetzt erfolgte positive kantonale Vorprüfung. Auf Wunsch der Gemeinde sei noch die Machbarkeit eines zweiten Tiefgaragengeschosses als Variante geprüft worden. «Dies ist möglich», sagt Jesco Hutter. Ob es schliesslich ein oder zwei Tiefgaragengeschosse geben wird, entscheide die Gemeinde. Da der Kanton nach der Vorprüfung grünes Licht gegeben habe, werde man zügig den Bebauungsplan zusammen mit dem Baugesuch einreichen. Die Investoren vertritt Renato Crescenti, der über die RF-Promotion 1 AG, Sargans, für die Vermarktung verantwortlich zeichnet. «Wir gehen von zehn bis zwölf Eigentumswohnungen, etwa 30 Mietwohnungen und acht bis zehn Alterswohnungen aus», sagt Cresenti.

Denkbar sei auch eine teilweise Nutzung durch die Gemeinde, zum Beispiel die Unterbringung der Gemeindebibliothek. Mit der Hasler Textil Immobilien AG, die durch Evelyn Lannou-Hasler vertreten wird, sei man übereingekommen, das Wohnrecht für deren Mutter an der Wäselistrasse 1 weiterhin zu gewähren, allerdings «nicht völlig unbefristet», wie Renato Crescenti angibt. Evelyne Lannou-Hasler hatte den Theaterverein Widnau unlängst darauf hingewiesen, dass ab nächstem Jahr keine Möglichkeit mehr zur Einlagerung bestünde.

«Wir hoffen schon, dass es vorwärtskommt», kommentierte Gemeindeschreiber Philipp Hartmann das Bauprojekt.

Andrea C. Plüss

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