Kantersieg nach Ladehemmung

Nachdem der SCR zuletzt nicht immer glücklich im Abschluss agierte, folgte ein befreiender 7:2-Heimsieg gegen St. Moritz.

Sepp Schmitter
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Schiedsrichter Hard behielt stets den Überblick. (Bild: Sepp Schmitter)

Schiedsrichter Hard behielt stets den Überblick. (Bild: Sepp Schmitter)

EISHOCKEY. Nach kurzem, nervösem Abtasten beiderseits wurde es bereits brenzlig: Die Bündner, die derzeit nur drei Punkte auf dem Konto haben, versuchten früh, Druck zu machen. Trotzdem gingen die Hausherren in Führung: Holenstein erzielte nach 14 Minuten das 1:0. Trotz weiterer Möglichkeiten im ersten Durchgang blieb es beim knappen Resultat nach 20 Minuten.

Bündner legen zu

Nach der Pause kamen die Gäste furios aus der Kabine und suchten vehement den Ausgleich. Dieser gelang: Nach einem katastrophalen Fehlpass und einem Konter von St. Moritz entwischte Litscher, der das 1:1 markierte.

Harte Gangart

Beim ausgeglichenen Stand war die Partie noch hart umkämpft. So hart, dass es zwischen Pfeiffer und Tempini zu einem kurzen Faustkampf kam. In NHL-Manier warteten die Schiedsrichter etwas ab – und schickten die Streithähne dann für jeweils vier Minuten auf die Strafbank. Offenbar wurde Pfeiffer dadurch motiviert: Der SCR-Spieler verbuchte am Samstag vier Assists.

Beim Stand von 2:2 wechselten die Mannschaften das letzte Mal die Seiten. Zuvor ging der SCR in Überzahl in Führung – wieder glichen die Gäste aus. Es war jedoch das letzte Tor von St. Moritz. Im letzten Drittel überrollte der SCR die Bündner förmlich: Am Ende stand ein souveräner 7:2-Heimsieg zu Buche – die Rheintaler tankten Selbstvertrauen vor dem morgigen Cup-Spiel.