Kantersieg gegen das Schlusslicht

Im abschliessenden Spiel der Qualifikationsphase schlagen die Staader Frauen den NLA-Letzten aus Thun deutlich mit 5:0 (2:0). Mit diesem Sieg klettern die Seemädchen in der Rangliste um zwei Plätze nach vorne und starten vom sechsten Rang in die Finalrunde.

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FUSSBALL. Es war von Beginn weg ein einseitiges Spiel: Eine Partie, die nur eine Richtung kannte, nämlich auf das Tor von Mirjam Stäuble des FC Thun. Es brauchte aber seine Zeit, bis die Einheimischen wirklich gefährlich abschliessen konnten.

Doppelschlag vorentscheidend

Die Staaderinnen zogen ein Pressing auf und standen sehr hoch. Es war eine Frage der Zeit bis der erste Treffer fallen sollte. Mit einem Doppelschlag innert fünf Minuten entschied dann der FC Staad das Spiel zwischen der 23. und 28. Minute. Beim ersten Treffer lancierte Karin Raymann über die linke Angriffsseite Claudia Stilz, die alleine Richtung Thun-Hüterin stürmte. Ihr Schuss konnte Stäuble noch abwehren, aber gegen den Nachschuss von Schepis war sie dann machtlos.

Fünf Minuten später legte Claudia Stilz im Strafraum den Ball zurück und es war Sandra Aloi, die mit einem satten Flachschuss ins Tor traf. Der Gegner war zu keiner Zeit zu einer Reaktion fähig. Und nur einmal im ganzen Spiel musste die wieder genesene Daniela Hutter im Staader Tor eine brenzlige Situation retten.

Starke Phase vor Spielende

In der zweiten Halbzeit ging das Schmid-Team mit den zum Teil schön herausgespielten Chancen fahrlässig um. Die besten Gelegenheiten wurden ausgelassen. Erst in der Schlussphase fielen dann noch die schon längst fälligen Tore. In der 88. Minute hämmerte Claudia Stilz den Ball an die Latte. Doch die Aktion war noch nicht zu Ende: Der Ball gelangte zu Nina Schepis, deren Flanke verwertete Claudia Stilz per Kopf zum 3:0.

Zwei Minuten später ein riesiges Gewühl im Strafraum und Laura Geering schoss aus kürzester Distanz die Torhüterin an. Auch hier setzten die Staaderinnen nochmals nach und Laura Geering traf mittels Direktabnahme nach einer Stilz-Flanke herrlich zum 4:0. Und nur kurz darauf traf auch noch Sonja Baldauf zum Schlussresultat von 5:0. Ein komfortabler Sieg für die Staaderinnen, der auch in dieser Höhe völlig verdient ausfiel.

Pause vor der Finalrunde

Zu einem attraktiven internationalen Vergleich kommt es während der vierwöchigen Nationalmannschafts-Pause am Samstag, 6. April. Dann treffen die Staaderinnen um 13 Uhr auf der Sportanlage Kellen auf den österreichischen Tabellendritten FC Wacker Innsbruck. Am 20. April starten die Seemädchen dann in die NLA-Finalrunde. (as)

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