Kantersieg für St. Margrethen

Mit einem 5:0-Sieg im Cup gegen Kilchberg-Rüschlikon beendet der FC St. Margrethen das Aufstiegsjahr 2015 gebührend. Der von Ex-Nationalgoalie Martin Brunner trainierte Gegner war kein Gradmesser. St. Margrethen – Kilchberg 5:0 (2:0)

Roberto De Nardin
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St. Margrethens Stürmer Valdon Axhija (links), der das 3:0 erzielte, schaut während des Zweikampfs voraus. (Bild: Yves Solenthaler)

St. Margrethens Stürmer Valdon Axhija (links), der das 3:0 erzielte, schaut während des Zweikampfs voraus. (Bild: Yves Solenthaler)

FUSSBALL. In den ersten 15 Minuten sah es aber nicht nach einem klaren Sieg der Rheintaler aus. Die Gäste aus dem Kanton Zürich waren am Anfang tonangebend. Nach einem zu kurzen Rückpass von Augusto Canzian da Silva, der St. Margrethen im Winter verlassen wird, stürmte ein Zürcher mit dem Ball vor Goalie Konjaric. Doch wie schon oft in dieser Vorrunde bewahrte der St. Margrether Keeper seine Mannschaft vor einem frühen Gegentor – er lenkte den Ball um den Pfosten.

Zwei Geschenke zum 2:0

Danach gibt's von den Gästen aber nichts mehr zu berichten. St. Margrethen kam nun besser ins Spiel – und erhielt die 2:0-Führung praktisch geschenkt. Zuerst konnte Kilchbergs Goalie Quentin Aeberli einen 20-Meter-Schuss von Forgia nicht behändigen, wenig später eröffnete wieder der Torhüter mit einem kapitalen Fehler Liridon Maliqi die Möglichkeit zum zweiten Tor – die er auch genutzt hätte, wenn er kein Torjäger wäre. Ein Freistoss der Zürcher flog noch knapp am Tor vorbei, die St. Margrether gingen aber mit der 2:0-Führung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit spielte nur noch die Heimmannschaft. Die Gäste hatten nichts entgegenzusetzen. Zu stark waren die Unterrheintaler im letzten Spiel eines Jahres, das sie zum Interregio-Verein und zur Nummer 1 im Rheintal hat werden lassen. Mit drei weiteren Toren – zweimal durch Innenverteidiger Vojislav Stojanac und einmal Stürmer Axhija erhöhten sie auf 5:0.

Schaulaufen zum 5:0

Die Gegenwehr war aber auch mässig. St. Margrethen konnte sich gar den Luxus leisten, einige Chancen zu vergeigen. Aber nach einer Stunde wurde Valdon Axhija herrlich von Maliqi angespielt und knallte den Ball ins Netz. Das vierte Tor erzielte Stojanac mit einem tollen Schuss aus der Drehung heraus. Den Schlusspunkt des Jahres setzte Stojanac mit einem Kopfball zum 5:0.

Weiter geht es für St. Margrethen am 26./27. März mit der zweiten Cup-Vorrunde. Um den Schweizer Cup 2016/17 zu erreichen, brauchen die Heldsberger noch zwei Siege.

INTERREGIO-CUP, 1. VORRUNDE

Rheinau – 80 Zuschauer – SR: Arcas.

Tore: 19. Forgia 1:0; 26. Maliqi 2:0; 60. Axhija 3:0; 75./90. Stojanac 4:0/5:0.

St. Margrethen: Konjaric; L. Hajrullahu, Stojanac, Augusto, K. Hajrullahu; Shoshi; Forgia, Alves Gomes (70. Bajralija), Lukic; Axhija (74. M. Enzler), Maliqi (82. P. Enzler).

Gelbe Karte: L. Hajrullahu (Foul).