Jury für die Zuschauerzahl

Vor dem Derby zwischen dem FC Widnau und dem FC Diepoldsau-Schmitter wurden da und dort mehr als 1000 Zuschauer erwartet. So viele waren es dann doch nicht, der bewölkte Himmel und das etwas nasse Wetter am Sonntag lockte bloss ein paar Hundertschaften auf die Aegeten.

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Yves Solenthaler

Yves Solenthaler

Vor dem Derby zwischen dem FC Widnau und dem FC Diepoldsau-Schmitter wurden da und dort mehr als 1000 Zuschauer erwartet. So viele waren es dann doch nicht, der bewölkte Himmel und das etwas nasse Wetter am Sonntag lockte bloss ein paar Hundertschaften auf die Aegeten. Doch: Wie viele waren es wirklich, die gesehen haben, dass Diepoldsau nach wie vor die beste Fussballmannschaft im Rheintal ist?

Wenn man die Zuschauer fragte, wie viele von ihnen denn anwesend seien, erhielt man unterschiedliche Antworten. Wer die Kiebitze unter dem schützenden Dach vergass, kam auf «300 bis 400 Zuschauer». Wer vielleicht ein Bier zu viel getrunken hatte und deshalb manch einen doppelt zählte, ermittelte «700 bis 800». Nach dem im Skispringen angewandten Modus – bei einer fünfköpfigen Jury fällt die höchste und die tiefste Punktzahl bei den Stilnoten aus der Wertung – wäre man auf eine Zuschauerzahl von 500 bis 550 gekommen, was wohl angemessen gewesen wäre.

Offiziell ausgewiesen worden sind dann 850 Zuschauer. Da wurde wohl jeder mitgezählt, der in der letzten Woche mal den Sportplatz Aegeten betreten hatte.

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