Jungwacht ist wieder zurück in der Gegenwart

Oberriet. (Teil 3) Die jungen Forscher der Jungwacht Oberriet sind nun wieder in der Gegenwart angelangt. Während ihrer Zeitreise haben sie sehr viel erlebt und gelernt.

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Oberriet. (Teil 3) Die jungen Forscher der Jungwacht Oberriet sind nun wieder in der Gegenwart angelangt. Während ihrer Zeitreise haben sie sehr viel erlebt und gelernt.

Am Sonntag weilten die Jungwächtler immer noch im Wilden Westen. Alle waren zu erschöpft, um in der Zeit weiterzureisen. Darum blieben sie noch einen weiteren Tag bei den Cowboys und Indianern. Am Morgen haben sich die Jugendlichen anhand eines Wasch-OLs wieder einmal sauber gewaschen. Schliesslich kamen am Sonntag die Eltern der Jungwächtler zu Besuch.

Nach dem Mittag spielten die Forscher mit den Cowboys und Indianern einige Spiele wie Sackhüpfen, Steinweitwurf, Bogenschiessen, Seilparcours, Rutschbahnstafette etc. Am Abend erfuhren sie von einer Wirtin eines Saloons, dass ihr Laden überhaupt nicht mehr läuft. Die Jungwächtler halfen ihr und organisierten einen Theaterabend, um die Kundschaft wieder anzulocken.

Am Montagmorgen starteten die Forscher wieder ihr Fahrzeug «De Lorean», in der Hoffnung, dieses Mal in der Gegenwart zu landen. Doch dies geschah nicht, sie befanden sich plötzlich im Jahre 46 000 v. Chr. bei den Neandertalern. Den Montag verbrachten sie mit einigen Neandertalern zusammen und schauten sich in der Gegend um. Der Ausflug führte zuerst auf die Insel Ufenau, wo das Mittagessen eingenommen wurde. Danach beobachteten die Forscher zusammen mit den Neandertalern einige Steinzeit-Tiere im Zoo.

Die Jungwächtler waren erschöpft vom Ausflug, denn wie auch an diversen anderen Tagen war es sehr heiss und schwül. Am Abend wurde die Schar von einem gewaltigen Gewitter überrascht, darum verbrachten sie diesen Abend in den Gruppenzelten. Am Dienstagmorgen wurden während des Gruppenbetriebes schon die ersten Lagerbauten abgebrochen. Nach dem Mittag wollten die Jungwächtler definitiv in die Gegenwart reisen. Dies wurde anhand eines Geländespieles auch geschafft.

Darum wurde am Abend ein Fest gefeiert und danach am Lagerfeuer einige Lieder gesungen, um das Lager ausklingen zu lassen. Am Mittwoch brachen die jungen Forscher die restlichen Zelte und Bauten ab, bevor sie sich dann von Dietfurt verabschiedeten und nach Oberriet zurückfuhren.

Das Leitungsteam mit Lagerleiter Christian Riesbacher kann auf ein gelungenes Sommerlager zurückblicken. Das Wetter war grösstenteils sehr schön, was von allen geschätzt wurde.

Ein gewaltiger Pluspunkt war auch der Lagerplatz in unmittelbarer Nähe der Thur, in der praktisch jeden Tag gebadet wurde. Als Minuspunkt können lediglich die nervenden Bremsen erwähnt werden, die einige Spuren an den Körpern hinterlassen haben.

Weitere Bilder und den gesamten Lagerbericht findet man auf www.jwo.ch. (MZ/ChR)