Jungschützen verkaufen sich gut

Der 14-jährige Jungschütze Tobias Leuener im Schinken-Stich und Routinier Hansruedi Götti im Pizza-Stich sind die Sieger des Neujahrs-Schiessens der FSG Marbach.

Mäx Hasler
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Die Besten des Schinken-Stichs: (v. l.) Jenny Thurnheer, die Dritte wurde, Sieger Tobias Leuener mit 24 Punkten und Rolf Kessler, der sich den zweiten Rang holte. (Bild: Mäx Hasler)

Die Besten des Schinken-Stichs: (v. l.) Jenny Thurnheer, die Dritte wurde, Sieger Tobias Leuener mit 24 Punkten und Rolf Kessler, der sich den zweiten Rang holte. (Bild: Mäx Hasler)

schiessen. Das Neujahrs-Schiessen der FSG Marbach war ein eigentliches Spass-Schiessen. Nach mehreren Jahren Wein- und Käse-Stich standen heuer erstmals ein Schinken- respektive Keiler-Stich und ein Pizza- respektive Rehbock-Stich auf dem Programm.

Obwohl beide Male auf Wildtiere, die natürlich auf einem Karton aufgemalt waren, geschossen wurde, war die Jagd schwieriger als manche Teilnehmer geglaubt hatten. Wie schon in Oberriet bereitete der links laufende Keiler auch den Jägern in Marbach etliche Mühe.

Marbacher Keilerschreck

Es war nicht etwa ein gestandener Jäger, der sich als Sieger des Schinken-Stichs feiern lassen konnte. In Marbach gehen die Uhren anders. Als eigentlicher Keilerschreck entpuppte sich Jungschütze Tobias Leuener, der dem Borstenvieh mit 24 Punkten auf die Pelle rückte, vor drei Jägern mit 22 Punkten.

Einer dieser 22 Punkte-Jäger war Jenny Thurnherr aus Kriessern, die immerhin solchen Meisterschützen wie zum Beispiel Hansruedi Götti, 19 Punkte, zeigte, wie man Wildschweine zur Strecke bringt.

Auch Lukas Gsell, Iso Schneider, oder Ex-Präsident Roman Eugster mussten neidlos anerkennen, dass Wildschweine jagen gar nicht so einfach ist.

Vier weitere Jungschützen entpuppten sich ebenfalls als gute Wildschweinjäger, ganz im Gegensatz zum Jungschützenleiter, der das Borstenvieh nur erschrecken konnte.

Alle Keilerjäger wurden mit einem leckeren Schinkenstück belohnt nebst einem Znacht, natürlich Schweinsgeschnetzeltes. Götti machte es dafür im Pizza-Stich besser.

Beim Rehbock-Schiessen gelang dem Meister mit der Pistole mit dem Karabiner fast ein Blattschuss.

Götti schoss zurück

Mit 29 Punkten gewann er diesen Stich souverän vor seinem Sohn Michael, der 25 Zähler verbuchen konnte, und Harry Leuener, 20 Punkte. Tobias Leuener findet sich mit 18 Zählern auf dem sechsten Rang und hätte eigentlich gute Chancen, das Jagd-Brevet zu erlangen. Acht Jäger trafen weder den Keiler noch den Rehbock.

Tagessieger

Auch der inoffizielle Tagessieg (beide Stiche zusammen) wurde mit 48 Punkten eine Beute von Hansruedi Götti, vor Tobias Leuener, 42, und Präsident Rolf Kessler, 31 Punkte. Für das erste Drittel der Jäger gab es Pizza-Gutscheine, wobei bei Punktegleichheit die Anzahl Stiche, der schlechtere erste Schuss, der bessere Tiefschuss oder das Alter zählten.

Das Interesse am Neujahrs-Schiessen ist zur Freude der Vereinsleitung wieder im Steigen, nachdem es zwischenzeitlich etwas am Abklingen war. Rolf Kessler, seit einem Jahr Präsident des Vereins, sähe es aber gerne, wenn mehr auswärtige Schützen den Weg zum Schiessstand Sonnenberg finden würden.

Schinken-Stich: 1. Tobias Leuener, 24; 2. Rolf Kessler, 22; 3. Jenny Thurnheer, Kriessern, 22; 4. Thomas Kehl, Rebstein, 22; 5. Hansruedi Götti, 22; 6. Iso Schneider, 18; 7. Roman Eugster, Kriessern, 18; 8. Eugen Benz, 17; 9. Manuel Böhm, 14; 10. Christian Fenk, Montlingen, 13; 11. Armin Baumgartner, 10; 12. Silvio Hungerbühler, 10; 13. Harry Leuener, 10, alle Marbach. Pizza-Stich: 1. Hansruedi Götti, 29; 2. Michael Götti, 25; 3. Harry Leuener, 20; 4. Bruno Fritsche, 19; 5. Marcel Lippuner, 18; 6. Tobias Leuener, 18; 7. Michael Graf, 18; 8. Christian Fenk, Montlingen, 13; 9. Iso Schneider, 12; 10. Micha Tenisch, 11; 11. Armin Baumgartner, 11; 12. Heinz Berger, 10; 13. Tobias Steffen, Altstätten, 10.

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