Jungbürger als Städteplaner

43 Jungbürgerinnen und Jungbürger sind kürzlich der Einladung der Gemeinde Oberriet gefolgt und haben ihre Volljährigkeit mit einem speziellen Spiel gefeiert.

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Das Städteplaner-Spiel hat die Jungbürger begeistert. Einige von ihnen bewiesen dabei echtes Talent. (Bild: pd)

Das Städteplaner-Spiel hat die Jungbürger begeistert. Einige von ihnen bewiesen dabei echtes Talent. (Bild: pd)

OBERRIET. Um das Erreichen der Volljährigkeit gebührend zu feiern, wird für die Jungbürgerinnen und Jungbürger der Politischen Gemeinde Oberriet jeweils ein Anlass organisiert. Dieses Jahr hat die Gemeinde kürzlich zur Feier ins Pfarreiheim in Kriessern eingeladen.

Interessante Orte planen

Unter Leitung von zwei professionellen Spielcoaches wurde «Casiopoly» gespielt, eine Mischung aus Roulette, Monopoly und Siedler. Nach anfänglicher Skepsis zog das Spiel die Jungbürger in den Bann und weckte ihren Ehrgeiz. Ziel des Spiels war es, möglichst florierende und attraktive Ortschaften zu erbauen. Das dafür nötige Geld konnte beim Roulette erspielt werden. Den Gewinn investierten die verschiedenen Gruppen in Infrastruktur, Liegenschaften, Grünbereiche, Fahrzeuge und Einwohner. Verschiedene äussere Ereignisse, die unverhofft eintrafen, wie zum Beispiel Steuererhöhungen oder Erbschaften, beeinflussten den Spielverlauf. Je nach Situation wurden einige Gruppen zur Kasse gebeten oder profitierten finanziell vom Ereignis.

Juriert und ausgezeichnet

Die erbaute Ortschaft wurde samt passendem Namen den Kameraden sowie der Jury präsentiert. Dabei wurde ersichtlich, dass die Jungbürger durchaus das Zeug zum Ortsplaner hätten. Die Mitglieder der drei Siegerteams wurden mit Gutscheinen des ortsansässigen Gewerbe- und Industrievereins (Givo) belohnt. Anschliessend wurde in gemütlicher Runde das Abendessen genossen. Ein lustiges Quiz rundete den Abend ab und testete das Allgemeinwissen der Jungbürgerinnen und Jungbürger. Mit grossem Elan zeigten die Jungbürger ihr Können. Der Gemeinderat ist glücklich, solch interessierte und einsatzfreudige junge Stimmberechtigte in der Gemeinde zu haben. (gk)

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