Jugendtheater gegen Mobbing

Am Freitag stehen elf Jugendliche auf der Bühne des Diogenes-Theaters. Im Rahmen eines Theaterprojekts der Jugendarbeit haben sie seit Herbst intensiv darauf hingearbeitet.

Drucken
«Jeder kann gemobbt werden, jede mobben»: Die diesjährige Jugendtheater-Crew hat ein eindrückliches Stück erarbeitet. Zu sehen ist es diesen Freitag im Diogenes-Theater. (Bild: sk)

«Jeder kann gemobbt werden, jede mobben»: Die diesjährige Jugendtheater-Crew hat ein eindrückliches Stück erarbeitet. Zu sehen ist es diesen Freitag im Diogenes-Theater. (Bild: sk)

ALTSTÄTTEN. Nach dem Erfolg der beiden letzten Jugendtheater- Projekte war für die Verantwortlichen klar, dass eine dritte Auflage sinnvoll ist und das Theaterspiel einem Bedürfnis entspricht. Am 27. Oktober wurde das neue Projekt gestartet. Seither wird wöchentlich im Jugendtreff oder im Diogenes-Theater geprobt. Die Jugendlichen aus St. Margrethen, Lüchingen, Altstätten, Oberriet und Rüthi sowie das Leitungstrio erarbeiteten mit grossem Engagement ein turbulentes, zeitgemässes und jugendrelevantes Stück.

Thema Mobbing

Die Jugendlichen haben die Königsdisziplin im Theater ausgewählt, indem sie ein eigenes Stück rund ums Thema Mobbing schrieben. Gemobbt wird, wem über längere Zeit von einer Person oder Gruppe absichtlich körperlich oder seelisch Schaden zugefügt wird, wenn er ausgelacht oder bedroht wird, wenn Unwahrheiten über ihn erzählt werden, wenn er ausgegrenzt oder verletzt wird… (Quelle: «tipp-infos für junge Leute», Flyer: «Mobben ist kein Spiel, Mobbing tut weh»).

Drei Aufführungen

Das Stück wird dreimal aufgeführt. Die zwei Nachmittagsvorstellungen für Oberstufenklassen sind ausgebucht. Die einzige öffentliche Vorstellung findet am Freitag, 23. März, um 20 Uhr im Diogenes-Theater statt. Es empfiehlt sich, frühzeitig zu kommen, da es keinen Vorverkauf und keine Reservationsmöglichkeit gibt. Der Eintritt ist gratis, es wird eine Kollekte geführt. Das Jugendtheater wird auch dieses Jahr ermöglicht durch die Stadt Altstätten sowie die Partnergemeinden Rebstein und Marbach. Unterstützt wird es vom Amt für Soziales, der Dietschweiler Stiftung und Kebab+. (sk)

www.jugend-altstaetten.ch

Aktuelle Nachrichten